Sonne satt

Wetter in NRW: Sommer heiß und trocken - erste Hitzewelle des Jahres erwartet

Mit dem Juni steht auch der Sommeranfang vor der Tür. Das Wetter in NRW kennt nur Extreme: Erst müssen sich die Menschen warm anziehen, dann folgt enorme Hitze.

  • Der Juni startet Pfingstmontag mit 30 Grad - dann kühlt es ab. 
  • Das Wetter wird extrem: Erwartet Deutschland das dritte Dürrejahr?
  • Das Wetterphänomen Schafskälte kehrt im Juni ein, danach soll enorme Hitze folgen.

    Update, 21. Juni, 13 Uhr:  Die Menschen in Deutschland können pünktlich zum Sommerbeginn mit viel Sonne rechnen. Das Hoch "Utz" beschere "die erste Hitzewelle des Jahres", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Der Montag startet zunächst wolkig, dann überwiegend trocken und sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 27 Grad.

    Am Dienstag ziehen die Wolken dann immer weiter ab, laut Vorhersage gibt es viel Sonne und nur wenige Quellwolken, und es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 und 27 Grad. Am Mittwoch steigen die Temperaturen weiter bis auf 32 Grad.

    Hamm / NRW - Der 1. Juni ist der meteorologische Sommer-Anfang. Spazieren gehen im Freien - ein Trend der zur Coronavirus-Krise aufkam. Bei gutem Wetter, Sonnenschein und milden Temperaturen macht es noch mehr Spaß. Im Juni müssen wir nach einem sonnigen Start am Pfingstmontag mit einem Temperatursturz rechnen, dann überrollt eine Hitzewelle Nordrhein-Westfalen.

In unseremtäglichen Newsblog zum Wetter im Juni halten wir Sie über die aktuellen Temperaturen in NRW auf dem Laufenden. 

Das Langfristmodell des amerikanischen Wetterdienstes National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) deutet an, dass das Wetter zum diesjährigen Sommeranfang in Deutschland mit einem Kaltstart beginnen könnte - so auch in NRW. Doch dem kurzen Temperatureinsturz folgt demnach eine Hitzewelle.

Wetter im Juni in NRW: Der Schafskälte folgt die Hitzewelle

Der Kaltstart ist ganz normal und beruht auf einem Wetterphänomen: Die sogenannte Schafskälte besagt, dass es im Juni nochmal zu einem Temperatureinsturz kommt. Allerdings soll dieser im Sommer 2020 sehr mild ausfallen.

Danach kommt das nächste extreme Wetter: Es folgt die große Hitzewelle - Meteorologe Dominik Jung spricht bei wetter.com von einer Schockdiagnose. Schon zum Pfingstwochenende soll es in NRW warm werden. Wer verreisen will, kann sich auf Sonne und Sommer einstellen. Wegen des Coronavirus muss allerdings einiges beachtet werden.

Die Schafskälte ist eine meteorologische Singularität - also ein ungewöhnlicher Witterungsregelfall-, bei der feucht-kühle Lufteinströmung aus Nordwesten für ein Absinken der Temperatur bis zu zehn Grad sorgt. Kalendarisch fällt die Schafskälte 2020 auf Donnerstag, den 11. Juni. Gute Nachrichten für das Wetter in Deutschland und NRW: 2020 sieht es nach einem milden Temperatureinsturz aus. Für Urlauber perfekte Bedingungen - allerdings müssen sie bei der Reiseplanung eines beachten.

Wetter im Juni in NRW: Diagnose mach Experten Angst

Insgesamt soll das Wetter im Juni in NRW weitgehend trocken bleiben. Die Weltwetterorganisation (WMO) warnt vor einem Hitzesommer, der Rekorde brechen könnte. Schon in den Anfangsmonaten des Jahres deute alles darauf hin, dass 2020 eines der heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werde, sagte WMO-Sprecherin Clare Nullis am Dienstag in Genf. Die Vorhersage des privaten US-Wetterdienstes Accuweather macht selbst dem Wetter-Experten Jung Angst.

Steht Deutschland das dritte Dürre Jahr bevor? Das Wetter wird extrem: Eine Hitzewelle rollt im Juni über Europa, Deutschland und NRW.

„Accuweather zeichnet für den Sommer 2020 ein europäisches Katastrophenszenario. Diese Prognose macht wirklich Angst. Da wollen wir mal hoffen, dass die Kollegen in diesem Fall falsch liegen. Das wäre wirklich der Worst Case für Europa und auch für Deutschland- zusätzlich zur Covid-19-Pandemie“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal. Eine Hitzewelle überrollt Europa, Deutschland und NRW. Deutschland könnte das dritte Dürrejahr bevorstehen. Keine rosigen Aussichten beim Wetter in Nordrhein-Westfalen.

Auch die NOAA macht darauf aufmerksam, dass das Wetter trotz der hohen Wahrscheinlichkeit für Sommergewitter im Juni 2020 in den meisten Regionen Deutschlands - so auch in NRW - vom Langfristenmodell als zu trocken berechnet wird.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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