Schlechte Aussichten

Wetter in NRW: DWD erneuert Warnung - Starkregen und Gewitter am Freitag

Das Wetter in Nordrhein-Westfalen ist noch immer unbeständig. Freitag soll es laut DWD zu Gewittern und Starkregen kommen. Auch starke Böen sind möglich.

Update vom 27. August, 11.44 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Wetter-Warnung für den Freitag erneuert. Demnach sind Gewitter und Starkregen nicht auszuschließen. Auch für den Samstag sind die Prognosen dürftig. Vor allem in den Mittelgebirgen ist Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter und vereinzelt Böen bis Stärke sieben möglich, teilte der DWD am Freitag mit.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Größe34.098 km²
Einwohner17.925.570 (2020)

Update vom 26. August, 20.56 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Freitag (27.08.) Gewitter und Starkregen vor. Zunächst seien am Mittag von Norden her einzelne Gewitter möglich, am Nachmittag sollen diese dann häufiger werden und ganz NRW treffen. Dabei seien teils starke Böen möglich, vereinzelt auch Starkregen.

[Erstmeldung] Hamm - Wirklich sommerlich geht es im August nicht zu in Nordrhein-Westfalen. Es dominiert Regenwetter. Zum Teil geht es sogar darüber hinaus. Gewitter, Starkregen und Sturmböen - auch in den kommenden Tagen blüht NRW ein Mehr an ungemütlichen Bedingungen.

Wetter in NRW Donnerstag und Freitag: DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und Böen

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, sind am Donnerstagnachmittag und auch am Abend einzelne Gewitter durchaus wahrscheinlich. Konkret kommt es demnach zu starken Böen aus Richtung Nordwesten des Landes. Dabei können in NRW Böen bis 60 km/h (Bft 7) nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere in Gewitternähe sind starke Böen möglich.

Im Laufe des Abends ziehen die Böen mitsamt Regenschauern nach Süden ab, prognostiziert der DWD. Damit wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen aber nicht automatisch besser. Zwar soll es gebietsweise auflockern, doch nach wie vor sind Regenschauer und kurze Gewitter möglich.

Das ändert sich laut DWD auch am Freitag nicht. Es wird in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens stark bewölkt sein und zu Schauern kommen. Auch Gewitter und Starkregen sind wahrscheinlich. In Gewitternähe sind dann erneut starke Böen möglich, ansonsten weht ein milderer Wind als noch am Donnerstagabend.

Wetter in NRW: DWD verteidigt sich nach Vorwürfen, bei Flutkatastrophe zu spät gewarnt zu haben

Der DWD steht aktuell auch im Fokus, weil es Vorwürfe gibt, er habe nicht schnell genug vor dem Hochwasser in NRW gewarnt, das letztlich eine schreckliche Flutkatastrophe verursacht hat. Inzwischen hat der DWD Stellung bezogen und diese Vorwürfe zurückgewiesen. Aus der Warnchronologie werde ersichtlich, „dass das Ereignis meteorologisch erkennbar und vorhersagbar war“, teilte der Deutsche Wetterdienst in einer offiziellen Stellungnahme mit.

Zuvor gab es unterschiedliche Schuldzuweisungen, insbesondere in der Politik. Das NRW-Umweltministerium hatte in einem Bericht für den Landtag auf die Verantwortung des Deutschen Wetterdienstes hingewiesen. Dem hält der DWD nun entgegen, dass man habe schon frühzeitig vor länger anhaltenden Gewittern und Starkregen gewarnt hatte.

Rubriklistenbild: © Tobias Hartl/Vifogra/dpa/Symbolbild

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