Unwetter in der Nacht?

Wetter in NRW: DWD erwartet am Sonntag Gewitter und Starkregen

Die Wetter-Prognose des DWD für Samstagabend und Sonntagnacht ist trist. Wer eine Gartenparty schmeißen will, sollte aufpassen. Gewitter, Starkregen und Unwetter sind möglich.

Hamm - Das Wetter in Nordrhein-Westfalen macht im Sommer 2021, was es will. Vor einem Monat kam es im Rheinland und Sauerland zu einer Flutkatastrophe, von der sich die NRW-Städte noch immer erholen müssen. Kein Wunder, dass der Juli in einigen Kreisen alle Regenrekorde gebrochen* hat. Auch am vorletzten August-Wochenende bleibt der Sommer in weiten Teilen des Landes fern, stattdessen erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) durchwachsenes Wetter bis hin zu Gewittern, Unwettern und Starkregen in der Nacht von Samstag auf Sonntag. (News aus Nordrhein-Westfalen)

Wetter in NRW: Gewitter und Starkregen am Samstag - Unwetter und Sturmböen möglich

Konkret rechnet der DWD in Nordrhein-Westfalen neben Gewitter und Starkregen auch mit Sturmböen. Ab dem späten Samstagabend soll es im Westen teils kräftige Schauer und Gewitter geben. Der Starkregen könne innerhalb von kürzester Zeit Niederschläge von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter verursachen. Im Laufe der Nacht würden sich die Gewitter ostwärts auf weite Teile des Bundeslandes ausweiten und teilweise intensivieren.

Immerhin: Für größere Regionen in NRW besteht aktuell (noch) keine amtliche Unwetter-Warnung vonseiten des DWD. Doch der Wetterdienst machte am Samstagmorgen auch deutlich, dass vereinzelt Unwetter durch Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde möglich sind. Außerdem könnten stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8), vereinzelt auch Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9) nicht ausgeschlossen werden. Wer also draußen eine Gartenparty schmeißen möchte, sollte sich das vorher gut überlegen.

Den Höhepunkt könnten die Gewitter in NRW laut DWD nämlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag erreichen. Doch auch am Sonntag seien Gewitter möglich, vereinzelt besteht dann auch noch Unwettergefahr durch Starkregen. Ein Tief sorgt mit seiner Kaltfront für einen Wetterumschwung.

Sturmböen sind am Sonntag teilweise möglich, sie erreichen eine Stärke um 70 km/h. Gegen Abend nimmt die Gewitter-Wahrscheinlichkeit ab, in der Nacht zu Montag soll sie gänzlich abklingen.

Gewitter und Starkregen in NRW möglich, weil warme Luft auf kalte Luft trifft

Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes erläutern genau, woran es liegt, dass es in NRW auch im Spätsommer regenreich und stürmisch bleibt. Demnach herrsche in NRW tagsüber noch ein sogenannter Zwischenhocheinfluss. „Dabei wird von Südwesten vorübergehend deutlich wärmere Luft herangeführt. In der Nacht greift von Westen allerdings das Frontensystem eines atlantischen Tiefs über, dessen Zentrum bis Sonntagabend Ostdeutschland erreicht“, schreibt der DWD.

Wer dem tristen Wetter in NRW entfliehen will, der hat eine Reihe an Möglichkeiten, in südlichere Gefilde einzutauchen. Beliebt sind als Reisesziele zum Beispiel die griechischen Urlaubsinseln um Kreta, Mykonos und Rhodos, die nun aber allesamt zu Corona-Hochrisikogebieten erklärt wurden. Anders sieht es auf den Kanaren aus, doch die Crux: Dort wurden die Einreise-Regeln für deutsche Touristen neuerdings verschärft, da in Deutschland die Corona-Zahlen wieder ansteigen. - *come-on.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael/dpa/dwd/Screenshot

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