Hochsaison für Allergiker

Wetter in NRW: Nach Sommer-Wochenende kommt krasser Absturz zu den Eisheiligen

Das Wetter in NRW steigert sich: Bis zum Wochenende kommen die sommerlichen Temperaturen zurück. Doch dann droht der krasse Kälte-Absturz - pünktlich zu den Eisheiligen.

  • Das Wetter in NRW ist in dieser Woche wieder stabil.
  • Bis zum Wochenende fällt kein Regen - Freitag und Samstag sogar deutlich über 20 Grad.
  • Nach dem Wochenende kommt dann der krasse Temperatur-Absturz.

Update, 5. Mai, 14 Uhr: Der Frühling  ist zurück in NRW. Das Wetter  ist wieder deutlich stabiler als in der Vorwoche. Da hatten wir in NRW  nach vielen Wochen endlich wieder Regen - alle Allergiker  und Gärtner konnten aufatmen.

In dieser Woche geht es mit den Temperaturen  nun Tag für Tag aufwärts. Wir steigern uns in NRW  erst auf 17 bis 19 Grad und am Wochenende  knacken wir sogar die 20-Grad-Marke. Freitag und Samstag werden die schönsten Tage der Woche - es wird bis zu 23 Grad warm.

Am Sonntag wird's dann ungemütlich. Die Temperaturen stürzen brutal ab. In der Region zwischen Dortmund und Hamm erreichen wir nur noch 11 bis 13 Grad. Nachts liegen die Temperaturen sogar nur knapp über dem Gefrierpunkt. Aber: Einmal mehr würde sich dann eine Wetterweisheit bewahrheiten. Zu den Eisheiligen kann es in NRW noch mal richtig knackig werden. Der Eisheiligen wird vom 11. bis 15. Mai gedacht. Am bekanntesten ist die Kalte Sophie. Der  Heiligen wird am 15. Mai gedacht. Das Datum ist traditionell der Wendepunkt, ab dem es endgültig frühlingshaft und sogar sommerlich in NRW wird.

Wetter in NRW: Kommt nach Regen die erste Hitzewelle?

Update 30. April, 10 Uhr:  Endlich Regen! Das Wetter in NRW hat sich in den vergangenen Tagen wechselhaft gezeigt. Gärtner, Landwirte und Allergiker freuen sich über die ersten Niederschläge seit mehreren Wochen. Das ist ein Anfang - aber eigentlich nicht genug. Die Böden sind bereits extrem ausgetrocknet. Die Waldbrandgefahr wird durch diese Niederschläge noch nicht so gemindert wie es sein sollten.

Vor allem, da in der kommenden Woche bereits die nächste Wetterwende ansteht. Aber: Die Wettermodelle sind sich noch uneins. Die Frage ist: Wie warm wird es? Klar ist, dass heiße Luft aus Afrika Richtung Europa kommt. Ob sie Deutschland erreicht, ist noch unsicher. Es wird auf jeden Fall wieder deutlich trockener und sonniger.

Update, 27. April, 19.40 Uhr:  Nun kommt er tatsächlich - der Regen! Nach sechs Wochen Sonne in NRW dreht sich das Wetter. Und unglaublich, aber wahr: Es wird tatsächlich Niederschlag fallen. Wie immer mit der Einschränkung "gebietsweise". Die Tiefs werden am Dienstag in NRW ankommen. Wann und wo Niederschläge fallen, ist noch recht unklar. Die höchste Regenwahrscheinlichkeit besteht bisher für den Donnerstag. Aber auch am Dienstag kann der erste Regen fallen, auf den Gartenbesitzer, Landwirte und Allergiker warten. Die Temperaturen werden unter 20 Grad sinken.

Doch jetzt kommt der Wetter-Hammer: Droht uns nach einer wechselhaften Woche schon der erste Hitze-Hammer des Jahres? Die Wetterexperten von Kachelmannwetter können in ihren Modellen einen "Hitzekeil" erkennen, der sich von Afrika aus nach Europa schiebt. Inwieweit er sich bis nach Deutschland schiebt, ist noch unsicher. Die kommenden Tage werden also spannend...

Wetter in NRW: Endlich Regen

Update, 27. April: Nach einem sonnigen Wochenende in NRW hat sich die Wetterlage am Montag noch nicht verändert. Bei Temperaturen um 24 Grad bleibt es zunächst sonnig und trocken. Lediglich hier und da gibt es ein paar Quellwolken, heißt es beim Deutschen Wetterdienst. Doch am Dienstag ändert sich die Lage: der DWD spricht von schauerartigem Regen und vereinzelten Gewittern ab dem Vormittag. Die Temperaturen sinken demnach auf 15 bis 18 Grad. Die Nächte bleiben mild; mit Bodenfrost ist nicht zu rechnen. Das wechselhafte Wetter halte mehrere Tage an.

Update, 24. April:  Jetzt kommt beim Wetter in NRW die Wende! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht bereits von einem Umschwung ab der kommenden Woche. "Ab Montag werden die Weichen hin zu einer unbeständigen Witterung gestellt", heißt es in einer Twitter-Nachricht des DWD. Wie viel Regen wirklich fällt, ist aber noch unklar. Momentan sieht es eher danach aus, dass weiter zu wenig Niederschlag fällt.

Fest fest: Die Sonne wird nicht mehr ganztägig scheinen wie gefühlt seit 6 Wochen. Die Temperaturen sollen dabei relativ stabil bleiben. Kachelmannwetter sagt für die Region Dortmund Tageshöchstwerte zwischen 16 und 20 Grad voraus. In den Höhenlagen ist es etwas kälter.

Update, 23. April: Es wird sommerlich in NRW: Das Wetter ist auch am Wochenende sonnig, es bleibt trocken. Am Freitag soll es zwar zunächst wolkig werden, doch am Nachmittag reißt es auf, mit Höchsttemperaturen bis zu 23 Grad. Es bleibt niederschlagsfrei.

Ebenso am Samstag: Am morgen bedecken gebietsweise dichte Wolkenfelder den Himmel, doch von Regen fehlt jede Spur. Im Laufe des Tages sollen auch die Wolken verschwinden, nur ein zumeist schwacher Wind aus Norden bleibt.

 In der Nacht auf Sonntag könnte allerdings Bodenfrost wieder ein Thema werden, sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Ansonsten bleibt es auch am Sonntag niederschlagsfrei mit Höchsttemperaturen bis zu 20 Grad.

Wetter in NRW: Trockenheit hält an

Die Perspektive ist weiter schlecht. Das europäische Wettervorhersagemodell ECMWF sagt nur einige extrem geringe Wahrscheinlichkeit für Niederschläge bis zum 7. Mai voraus, schreibt Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter auf Twitter.

Allergiker warten sehnsüchtig auf einen Regenschauer. Durch das trockene - und vor allem windige - Wetter hat die Pollenflugsaison ihren ersten Höhepunkt erreicht. Vor allem Menschen mit einer Allergie gegen Birkenpollen leiden zurzeit start.

Wetter in NRW: Waldbrände durch Trockenheit

Der Frühling ist NRW bleibt unglaublich. Seit rund sechs Wochen hat uns das Wetter keinen nennenswerten Regen mehr beschert - von den paar Tropfen am vergangenen Samstag mal abgesehen. Doch genau das bereitet uns viele Probleme, berichtet wa.de*. Allergiker  leiden.

Problem Nummer eins: Es ist viel zu trocken. In zahlreichen Gebieten in NRW bestehen schon die höchsten Warnstufen vor Waldbränden. In Wenden im Sauerland standen am Montagabend rund 30.000 Quadratmeter Wald in Flammen. In Gummersbach geriet am Montag sogar eine 35 Hektar große Waldfläche in Brand. Bei aller Freude über das frühlingshafte Wetter: Wir brauchen dringend Regen!

Problem Nummer zwei: In Sachen Allergie herrscht in NRW die erste Hochsaison. Zahlreiche Bäume blühen gleichzeitig. Erschwert wird die Situation für Heuschnupfen geplagte durch den starken Wind, der seit Montag durch das Land bläst. Dadurch werden die Pollen auch in eher städtische Gebiete geweht. Da kein Regen fällt, werden die Pollen nicht aus der Luft gewaschen.

Wetter in NRW: Es bleibt weiter trocken

Und damit zur Vorhersage für das Wetter in NRW. Kurz: Es bleibt warm und trocken. Für die kommende sieben Tage - soweit lässt sich das Wetter einigermaßen seriös vorhersagen - ist kein Regen in Sicht. Die Dürre hält mindestens bis zum Wochenende an, sagt Lars Dahlstrom von Kachelmannwetter auf Twitter. Auch zu Beginn der kommenden Woche sei kein nennenswerter Niederschlag absehbar.

Für alle, die von einer Allergie geplagt sind, werden also weiter viel im Haus bleiben müssen oder auf die richtigen Tabletten setzen müssen. Viele Allergiker  warten auf einen Regentag.

Zurzeit sind viele Menschen von einer Allergie geplagt. Es ist trocken, windig und wir haben zu wenig Regen.

Die Vorhersage im Detail: Von Mittwoch bis Freitag bekommen wir in NRW knapp über 20 Grad - dabei scheint ununterbrochen die Sonne. Erst am Wochenende dreht es sich ein wenig. Die Temperaturen gehen auch 16 bis 18 Grad zurück. Ein Blick auf den Wochenanfang: Dort könnten die Temperaturen uns einige Grad mehr fallen - 13 bis 14 Grad sind vorhergesagt.

Wetter in NRW: Deshalb ist es so trocken

Warum das Wetter in NRW so stabil ist, erklären uns die Meteorologen von WetterOnline. Es ist eine spezielle Form der blockierenden Wetterlage, genannt "High-over-Low". Dabei liegt das Hochdruckgebiet Odilo im Norden Europas - dort befindet sich normalerweise das Islandtief. Dagegen liegt ein Tief im Süden, wo in der Regel der Azorenhoch für sonniges Wetter sorgt. Die atlantischen Tiefs werden abgelenkt und um das Hoch herumgeführt. Deshalb kommt kein Regen in Deutschland an. Typisch für diese Wetterlage ist der kräftige Ostwind, den wir zurzeit haben. Denn eigentlich dominieren bei uns in Westeuropa die Westwinde.

Und durch den Wind wird das Problem der Allergie weiter verstärkt. Bei den Birkenpollen ist momentan der Höhepunkt der Heuschnupfen-Saison: In ganz Deutschland ist die Belastung für Allergiker  hoch - ändern würden sich das erst mit einem ausdauernden Landregen.

*wa.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa/Uwe Zucchi

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