Schlechte Prognose

Wetterwarnung für NRW: Hier drohen Sturmböen und Gewitter

Keine Aufheiterung in Sicht: Die herbstliche Wetterlage in NRW setzt sich fort. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt nach wie vor vor Sturmböen. in der Nacht soll es nebelig werden.

Hamm - Wer darauf gehofft hatte, dass das Wetter in Nordrhein-Westfalen nach einigen stürmischen und verregneten Tagen wieder schöner wird, wird eine herbstlich-herbe Enttäuschung erleben: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat erneut eine amtliche Wetterwarnung veröffentlicht. Es bleibt weiterhin stürmisch, auch Gewitter sind in NRW möglich. Die Nacht zu Donnerstag könnte laut den Experten eine unangenehme Überraschung mit sich bringen.

LandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

Wetterwarnung für NRW: Hier drohen Sturmböen und Gewitter

Die herbstlichen Spaziergänge werden wohl noch etwas warten müssen: Bis zum Abend soll es am Mittwoch (6.10.2021) stürmisch zugehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat deswegen eine Wetterwarnung der Stufe 1 für Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Starke Windböen um 55 km/h sind weit verbreitet möglich. Im Bergland sollen die Böen bis zu 70 km/h erreichen.

Es könnte noch ungemütlicher werden: Laut dem DWD gibt es die geringe Wahrscheinlichkeit, dass es insbesondere in der Nordhälfte von NRW bis zum Abend zu vereinzelten Gewittern und Sturmböen um die 80 km/h kommen kann. Und als wäre der Tag nicht schon ungemütlich genug, sagen die Experten für die Nacht eine besonders heikle Wetter-Lage voraus.

Wetter in NRW: Sturm bei Tag, Nebel bei Nacht

Während sich der Tag in NRW stürmisch und regnerisch gestaltet, muss örtlich in der Nacht mit eingeschränkter Sicht gerechnet werden. Laut dem DWD ist gebietsweise mit der Ausbildung von Dunst- und Nebelfeldern zu rechnen. Dabei kann die Sichtweite mitunter weniger als 150 Meter betragen. Das neblige Wetter in NRW wird aber nicht lange anhalten: Schon am Donnerstagvormittag soll sich der Nebel auflösen.

Der Grund für die aktuelle Wetter-Situation in NRW: Ein Tief, dass von der Nordsee über die Niederlande nach Niedersachsen zieht. Dadurch kommt es zur Situation, dass kühlere Meeresluft mit einer westlichen herangeführt wird. Wie der DWD angibt, soll sich das Tief in NRW am Donnerstag auffüllen und sich Hochdruckeinfluss durchsetzen.

Der Mittwoch ist nicht der erste stürmische Tag in NRW. Schon am Dienstag gab es eine Wetterwarnung des DWD. Im Sauerland brachten die Stürme Konsequenzen mit sich. Im Kreis Olpe stürzten Bäume auf die Straße*, berichtet sauerlandkurier.de*. *sauerlandkurier.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg / dpa

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