Zum wiederholten Male

Warnstreiks: Keine Busse und Bahnen in vielen NRW-Städten zum Wochenauftakt

Warnstreiks Verdi
+
Zum wiederholten Male wird im ÖPNV gestreikt. Pendler müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

Wer zur Arbeit oder sonst wohin fahren muss, der kann sich am Montag nicht auf Bus und Bahn verlassen. Denn Verdi setzt mal wieder auf Warnstreiks - und der Weg zur Arbeit wird wohl etwas länger dauern.

Düsseldorf - Busse und Bahnen fallen am Wochenanfang in großen Teilen Nordrhein-Westfalens aus. Die Gewerkschaft Verdi rief für Montag zu ganztägigen Warnstreiks unter anderem in Düsseldorf, Düren, Hagen, Münster, Krefeld und Köln auf.

In der Domstadt fahren laut Verkehrsbetrieben keine Stadtbahnen, Busse von Subunternehmern sind nur vereinzelt unterwegs. In Düsseldorf und den umliegenden Städten ruht der Nahverkehr komplett, ebenso ist es in Essen und Mülheim. In den anderen Städten dürfte es ähnlich sein - Verdi rechnet mit flächendeckenden Ausfällen der Verbindungen.

In dem Tarifkonflikt will Verdi unter anderem durchsetzen, dass die maximale Arbeitszeit im Fahrdienst von zwölf auf zehn Stunden sinkt und die Ruhezeit nach Schichtende von zehn auf elf Stunden steigt. Um die Zukunft des ÖPNVs zu sichern, seien attraktivere Rahmenbedingungen dringend nötig, argumentiert die Arbeitnehmervertretung.

Warnstreiks: In Dortmund und Bochum fallen Bus und Bahn nicht aus

Der Warnstreik betrifft nach Verdi-Angaben ganz NRW, allerdings werden wohl nicht in allen Landesteilen die Bussen und Bahnen ausfallen. In Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Bielefeld und Solingen sollen nur die Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen bestreikt werden und nicht die Fahrverbindungen.

Am Dienstag wird es mancherorts zu weiteren Verbindungsausfällen kommen. Dann geht es um einen anderen Tarifkonflikt, und zwar um den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstages (TVÖD). Dessen Entgeltvereinbarung übernehmen die Nahverkehrsbetriebe, daher werden sich deren Beschäftigten am Arbeitskampf um diesen Vertrag beteiligen. Zum Beispiel in Köln fahren auch am Dienstag keine Stadtbahnen. Regionalzüge und S-Bahnen sind von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare