Übersicht zum Einkauf am Sonntag, 17. November

Verkaufsoffener Sonntag: In diesen Städten öffnen die Geschäfte am dritten Novemberwochenende

Viele Berufstätige nutzen gern die Chance, Einkäufe an einem freien Tag zu erledigen oder ausgiebig zu bummeln. An fast jedem Sonntag im Jahr ist das kein Problem, viele Städte bereichern ihre Veranstaltungen, Märkte und Stadtfeste um einen verkaufsoffenen Sonntag. Ausnahmen sind die so genannten "Stillen Feiertage" - und so einer ist der 17. November. Am Volkstrauertag ist das NRW-Ladenöffnungsgesetz unnachgiebig: Die Geschäfte in Nordrhein-Westfalen müssen geschlossen bleiben. Auch für den Totensonntag am kommenden Wochenende, 24. November, gilt diese Regel. 

Reichlich Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel am Sonntag besteht am ersten Novemberwochenende. 25 Veranstaltungen mit verkaufsoffenem Sonntag listen wir diesmal - dazu kommen die Möglichkeiten in den Kommunen, die als Kur- oder Touristikort häufiger zum Sonntagsbummel einladen können, und der Koopzondag in den Niederlanden. 

Hier ist der Überblick über die verkaufsoffenen Sonntage in NRW, Sauerland, Ruhrgebiet und im niederländischen Grenzgebiet

Verkaufsoffene Sonntage in NRW

  • An einem verkaufsoffenen Sonntag dürfen die Geschäfte in NRW für fünf Stunden öffnen. Meistens gilt die Sonntags-Öffnungszeit von 13 bis 18 Uhr.
  • Das NRW-Ladenöffnungsgesetz erlaubt höchstens acht nicht unmittelbar aufeinanderfolgende Öffnungstage an Sonntagen im Zusammenhang mit Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen.
  • Kurorte, Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorte mit besonders starkem Tourismus dürfen sogar an bis zu 40 Sonn- und Feiertagen und sogar für bis zu acht Stunden öffnen. Davon profitiert etwa die Stadt Winterberg. Zahlreiche verkaufsoffene Sonntage hat auch Willingen, das bereits hinter der hessischen Landesgrenze liegt.
  • In den Niederlanden öffnen die Geschäfte in aller Regel an jedem Sonntag.

Kurzfristige Absage möglich

Angesichts zahlreicher Klagen gegen die Durchführung verkaufsoffener Sonntage der Gewerkschaft Verdi kommt es immer wieder auch zu kurzfristigen Absagen geplanter Einkaufssonntage. Zuletzt hat das Oberverwaltungsgericht Münster eine engere Auslegung der Ladenöffnungsgesetze angemahnt. 

Gleichzeitig hat sich in vielen Städten durchgesetzt, dass nur noch in den Ortskernen die Geschäfte öffnen. Möbelhäuser etwa, Baumärkte oder andere Läden in Außenbezirken lassen ihre Türen dagegen geschlossen - um nicht eine Klage zu provozieren, die den gesamten verkaufsoffenen Sonntag gefährdet.

Verkaufsoffener Sonntag: Die Planungen in der Übersicht 

Die folgende Übersicht kann nur die Planungen wiedergeben, ohne Gewähr für die Durchführung des verkaufsoffenen Sonntags. Wer einen Shoppingausflug plant, kann über den Link zur offiziellen Website der jeweiligen Stadt oder der jeweiligen geplanten Veranstaltung erfahren, ob der verkaufsoffene Sonntag tatsächlich wie angekündigt durchgeführt werden kann. Auch können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Öffnen die Geschäfte sonntags, dann in den NRW-Städten in der Regel von 13 bis 18 Uhr.

Koopzondag in den Niederlanden

In den Niederlanden ist die gesetzliche Regelung über verkaufsoffene Sonntage um einiges lockerer. Gerade in den größeren Städten öffnen die Geschäfte oft jeden Sonntag und laden zum Einkaufen ein. 

Der "Koopzondag" ist in den größeren Städten eine Selbstverständlichkeit. Viele Kunden aus NRW, vor allem aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet, nutzen den Sonntag gern für eine Shoppingtrip zum Beispiel nach Roermond, Venlo, Enschede, Nimwegen, Winterswijk oder Arnhem. 

Einkaufen am Sonntag im Sauerland

Die Regelungen für Kur-, Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorte mit besonders starkem Tourismus bescheren unter anderem Winterberg und Willingen eine große Zahl an verkaufsoffenen Sonntagen. Auch an diesem Sonntag haben viele Einzelhändler in den beiden Touristenorten geöffnet.

Mehr zu verkaufsoffenen Sonntagen im Sauerland gibt es hier

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