Waldinventur in NRW: mehr Laubbäume, Fichte dominant

Kein Besucheransturm im neuen Weltnaturerbe
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Kein Besucheransturm im neuen Weltnaturerbe

Münster - Die Waldfläche in Nordrhein-Westfalen soll nach dem Willen von Umweltminister Johannes Remmel wachsen.

NRW sei im Vergleich zu anderen Ländern eher waldarm, sagte Remmel am Mittwoch zu den Ergebnissen der zweiten landesweiten Waldinventur. Im bundesweiten Vergleich stehe jedem Bürger statistisch gesehen fast drei Mal so viel Wald zur Verfügung wie den Menschen in NRW. "Deshalb wollen wir den Waldanteil in NRW weiter erhöhen", sagte Remmel laut Mitteilung.

Der Inventur zufolge ist die Waldfläche in Nordrhein-Westfalen trotz Konkurrenz zu Landwirtschaft, Siedlungen oder dem Straßenwegebau leicht auf rund 935.000 Hektar angestiegen. Das sind 27 Prozent der Landesfläche.

Für die Bestandsaufnahme des Waldes in Nordrhein-Westfalen hatten die Forstbehörden mit mehr als 9000 Stichproben den Baumbestand gezählt und vermessen. Wichtiges Ergebnis: Der Anteil der Laubbäume wächst. Die dominierende Baumart ist zwar weiterhin die Fichte, Laubbäume machen aber inzwischen 58 Prozent des Bestandes aus. Dies sei auf einen aktiven Umbau der Waldstruktur nach dem verheerenden Sturm Kyrill zurückzuführen, heißt es in dem Bericht. - dpa

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