Er wollte quer durch Deutschland 

Völlig demoliert: Ein Stück Frachtraum und die rechte Ladetür fehlen - Lkw-Fahrer fährt trotzdem weiter

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Der Auflieger ist vollkommen demoliert. Der Lkw-Fahrer wollte damit quer durch Deutschland nach Polen fahren.

Overath - An der rechten Seite des Frachtraums fehlt ein großes Stück und die rechte Ladetür ist auch nicht mehr vorhanden: Nach einem Unfall in Belgien wollte ein Lkw-Fahrer mit einem stark demolierten Auflieger quer durch Deutschland nach Polen fahren. Doch die Fahrt endete in Overath.

Dass der Fahrer das vor hatte, haben Ermittlungen der Polizei ergeben, nachdem Beamte den Sattelzug am Rastplatz Aggertal-Süd in Overath - an der A4 östlich von Köln - vorfanden und eine Weiterfahrt untersagten. 

Ein Mitarbeiter einer Tankstelle hatte am Mittwoch auf das stark beschädigte Fahrzeug aufmerksam gemacht. Der Fahrer hatte versucht, den Auflieger mit Spanngurten zu sichern. 

Mängel-Liste ist lang

"Der Fahrzeugrahmen war im hinteren rechten Bereich gleich einem Korkenzieher gewunden, Rahmen und Querträger nach der 2. Achse mehrfach gerissen. Der Unterfahrschutz war derart verbogen, dass nach außen scharfkantige Ecken herausragten", listeten die Beamten in ihrer Mitteilung zu dem Fall am Donnerstag auf.

Der 40-Jährige musste eine Sicherheitsleistung zahlen und durfte lediglich mit der Zugmaschine weiterfahren. Der Besitzer des Sattelzuges soll ihn zur Rückfahrt mit dem völlig zerstörten Auflieger bewegt haben. -dpa

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