Verdacht auf Bandendiebstahl

Über 100 Videospiele im Rucksack: Polizei stoppt Ganoven auf dem Weg nach Hamm

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Ein junger Mann spielt mit der Spielekonsole Playstation vor dem Fernseher.

Neue, originalverpackte und vor allem verdächtig viele Videospiele verstecken zwei Bahnreisende in ihrem Rucksack. Kurz vor Hamm ist das Spiel der mutmaßlichen Betrüger zu Ende.

Hamm - Die Rucksäcke schienen verdächtig prall gefüllt gewesen zu sein. Beamte des Bundespolizeireviers Hamm fanden am Mittwochnachmittag bei zwei Reisenden in einem Regionalexpress von Bielefeld nach Hamm Videospiele im Wert von etwas mehr als 4000 Euro. Sie stellten die Ware sicher. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtHamm
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche226,3 km²
Einwohner179.916 (31. Dez. 2019)

Über 100 Videospiele im Rucksack: Polizei stoppt Ganoven auf dem Weg nach Hamm

Kurz vor dem Bahnhof Hamm-Heessen führten die Bundespolizisten eine polizeiliche Kontrolle durch und überprüften dafür auch die Rucksäcke von zwei Reisenden im Alter von 38 und 40 Jahren. Dabei fanden sie insgesamt 133 originalverpackte Videospiele.

Wie die Polizei berichtet, konnten die beiden aus Georgien stammenden Männer weder einen Kaufbeleg noch einen anderen Eigentumsbeleg vorweisen. Als die Polizisten wissen wollten, woher sie die Videospiele haben, schwiegen die Männer.

„Nach einem Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft Dortmund stellten die Bundespolizisten alle Spiele sicher“, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei Hamm, die zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Bandendiebstahls einleitete und die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus der Wache. entließ.

Bandenkriminalität gibt es nicht nur in Form von Diebstahl. Insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie verbreiten sich organisierte Betrugsmaschen in die digitale Welt. In Nordrhein-Westfalen geht zum Beispiel eine Betrugs-SMS mit Bezug auf eine vermeintliche Paketzustellung umher.

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