Einkaufen am 15. März

Verkaufsoffene Sonntage heute in NRW: Coronakrise hat Auswirkungen

Die Coronakrise wirkt sich am 15. März auf viele Veranstaltungen in NRW und damit auf geplante verkaufsoffene Sonntage aus. 
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Die Coronakrise wirkt sich am 15. März auf viele Veranstaltungen in NRW und damit auf geplante verkaufsoffene Sonntage aus. (Symbolbild)

Ab Mitte März beginnt Jahr für Jahr die Saison der verkaufsoffenen Sonntage. Das Jahr 2020 wird auch in dieser Hinsicht eine große Ausnahme bilden.

Die NRW-Landesregierung reagiert auf die Corona-Krise mit der Aufforderung an die Ordnungsbehörden der Städte, Großveranstaltungen abzusagen. Damit ist den verkaufsoffenen Sonntagen die Grundlage entzogen; es braucht laut Ladenöffnungsgesetz immer einen Anlass wie ein Stadtfest oder einen Markt, um am Sonntag die Geschäfte zu öffnen. 

In unserem Newsticker berichten wir fortlaufend über die Entwicklungen und Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in NRW. 

Betroffen von den Absagen des verkaufsoffenen Sonntags heute, am 15. März 2020, sind die folgenden NRW-Städte: 

Verkaufsoffener Sonntag: Absagen wegen Coronavirus

Hier öffnen die Geschäfte am Sonntag, 15. März

voraussichtlich durchgeführt wird der verkaufsoffene Sonntag am 15. März 2020 in 

Koopzondag in Holland

  • In den Niederlanden ist die gesetzliche Regelung über verkaufsoffene Sonntage um einiges lockerer als im Nachbar-Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gerade in den größeren Städten öffnen die Geschäfte oft jeden Sonntag oder regelmäßig an einem bestimmten Sonntag eines Monats und laden zum Einkaufen ein.

    Der "Koopzondag" ist in den größeren Städten eine Selbstverständlichkeit. Viele Kunden aus NRW, vor allem aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet, nutzen den Sonntag gern für eine Shoppingtrip zum Beispiel nach Roermond, Venlo, Enschede, Nimwegen, Winterswijk oder Arnhem. 

    Doch auch die Niederlande ergreifen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen. Größere Veranstaltungen sind abgesagt. Das kann auch Auswirkungen auf den Koopzondag haben. Informieren Sie sich deshalb vorab auf den Webseiten der jeweiligen Städte. Zu bedenken ist auch, dass die Niederlande die Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland verstärkt haben. 

Shopping am Sonntag in Lügde

  • Lügde blüht auf - die Stadt in Ostwestfalen plant seinen Aktionstag samt verkaufsoffenem Sonntag am 15. März.  

Einkaufen am Sonntag am Flughafen CGN/DUS 

  • Am Flughafen Köln/Bonn haben die Geschäfte in der Einkaufsmeile an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Das gilt auch für den zweiten großen NRW-Flughafen, Düsseldorf. Geöffnet sind die Geschäfte außerhalb des Sicherheitsbereichs. 

Grundsätzliche Regelungen zu verkaufsoffenen Sonntag en in NRW

Das NRW-Ladenöffnungsgesetz erlaubt höchstens acht nicht unmittelbar aufeinanderfolgende Öffnungstage an Sonntagen im Zusammenhang mit Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen. An verkaufsoffenen Sonntagen dürfen die Geschäfte für höchstens fünf Stunden öffnen. Die übliche Öffnungszeit ist von13 bis 18 Uhr

In Kurorten und Kommunen mit besonderer touristischer Bedeutung ist das Ladenöffnungsgesetz großzügiger: Hier dürfen sogar an bis zu 40 Sonntagen im Jahr die Läden öffnen. Davon profitiert in NRW etwa Winterberg. Und auch für das sauerländische Willingen, das schon hinter der hessischen Landesgrenze liegt, gibt es besondere Regelungen.

In vielen Städten öffnen sonntags nur die Geschäfte mit Innenstadtlage 

Angesichts zahlreicher Klagen der Gewerkschaft Verdi gegen die Durchführung verkaufsoffener Sonntag hat sich in vielen Städten durchgesetzt, dass nur noch in den Ortskernen die Läden öffnen. 

Möbelhäuser etwa, Baumärkte oder andere Läden in Außenbezirken lassen ihre Türen dagegen geschlossen - um nicht eine Klage zu provozieren, die den gesamten verkaufsoffenen Sonntag gefährdet.

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