Drogen, Dealgeld, Softtair-Waffe

Verfolgungsjagd: Streife kollidiert mit Fluchtwagen - Fahrer hat Einiges zu verbergen

Bei einer Verfolgungsjagd in Münster hatte die Polizei das bessere Ende für sich.
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Bei einer Verfolgungsjagd in Münster hatte die Polizei das bessere Ende für sich.

Bei einer filmreifen Verfolgungsjagd kollidierte ein Streifenwagen mit dem Fluchtfahrzeug. Ein Blick in den Wagen des Flüchtigen zeigt, was er verbergen wollte.

Münster - Nach einer Verfolgungsfahrt am Dienstagmittag an der Steinfurter Straße in Münster nahmen Polizisten einen 42-jährigen Autofahrer vorläufig fest. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtMünster
BundeslandNordrhein-Westfalen
Fläche302,9 km²
Einwohner315.293 (31. Dez. 2019)

Verfolgungsjagd in Münster: Streife kollidiert mit Fluchtwagen

Der Münsteraner war den Beamten in seinem Opel aufgefallen, da er den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Die Anhaltezeichen missachtete der 42-Jährige und raste mit hoher Geschwindigkeit über die Gasselstiege und den Vorbergweg davon.

Beim Versuch den Wagen zu stoppen, kollidierte der Streifenwagen mit dem Opel. Auf einem Parkplatz am Haus Uhlenkotten verunfallte der Flüchtige. Die Polizisten nahmen den 42-Jährigen noch in seinem Wagen fest.

Verfolgungsjagd in Münster: Fahrer hat viel zu verbergen - Es hagelt Anzeigen

An den Fahrzeugen entstand dabei Sachschaden von mehreren tausend Euro. In dem Auto fanden die Einsatzkräfte Drogen, mutmaßliches Dealgeld und eine Soft-Air-Anscheinswaffe. Die Beamten stellten die Objekte sicher.

Ermittlungen ergaben anschließend, dass der 42-Jährige keinen Führerschein besitzt und vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Den Münsteraner erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.

Auch in Menden kam es zu einer Polizeikontrolle, in dessen Zuge es Anzeigen hagelte. Gleich drei jugendliche Insassen müssen sich unterschiedlichen Straftaten verantworten. Ein 16-Jähriger aus dem Märkischen Kreis verstieß etwa gegen das Waffengesetz*. Nur ein Insasse kam ohne Strafe davon. - *come-on.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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