"Versuchtes Tötungsdelikt"

Verfolgungsfahrt mit der Polizei endet fast in Katastrophe

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Ein 24-jähriger Ahlener hat sich mit mehreren Streifenwagen der Polizei eine Verfolgungsfahrt geliefert. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zu dem Vorfall von Donnerstag, der in Heessen begann.

Hamm/Ahlen - Nach offiziellen Angaben vom Freitagvormittag begann die Verfolgungsfahrt gegen 15.33 Uhr auf der Heessener Straße in Hamm und endete gegen 15.47 Uhr in der Straße Im Elsgen in Ahlen. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Hamm ist von einem "versuchten Tötungsdelikt" die Rede.

So lief das alles ab:

Ein Motorradpolizist wollte Mann aus Ahlen wegen eines Handyverstoßes auf der Heessener Straße anhalten. Die entsprechenden Anhaltezeichen missachtete der Beschuldigte jedoch. Stattdessen erhöhte er die Geschwindigkeit und ergriff die Flucht. Hierbei fuhr der Beschuldigte mit überhöhter Geschwindigkeit unter Missachtung diverser Verkehrsregeln weiter in Richtung Ahlen.

Im Rahmen der Verfolgungsfahrt versuchte der Beschuldigte den 45-jährigen Motorradpolizisten bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h von der Straße zu drängen. Nur durch eine Vollbremsung und reaktionsschnelles Ausweichen des Polizeibeamten konnte ein Zusammenstoß verhindert werden.

Erst in einer Sackgasse in Ahlen stoppte der 24-Jährige sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß weiter. Mit Hilfe des eingesetzten Polizeihubschraubers konnte er kurze Zeit später gestellt und festgenommen werden.

Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. - WA

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