Komplize bereits festgenommen

Streifenwagen gerammt, Beamte verletzt: Fahrer aus Drensteinfurt stellt sich nach Verfolgungsfahrt

Münster: Streifenwagen gerammt, Polizisten verletzt: Tatverdächtiger stellt sich - Haftbefehl
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Frontal krachte ein Auto auf der Flucht vor der Polizei in einen Streifenwagen. Der Fahrer hat sich jetzt, eine Woche später, gestellt.

Bei einer Verfolgungsfahrt in Münster hat ein Autofahrer einen Streifenwagen gerammt, drei Polizisten wurden verletzt. Dann ergriff er die Flucht. Jetzt hat sich der Mann aus Drensteinfurt gestellt.

Münster - Als ein Motorradpolizist am Donnerstag, 11. März, einen „verdächtigen Pkw“ am Nerzweg in Münster kontrollieren wollte, ergriff der Fahrer die Flucht. Er ignorierte laut Polizei die Anhaltsignale des Beamten und fuhr durch die Rieselfelder in Richtung Kinderhaus.

StadtMünster
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner310.039 (2016)

Streifenwagen gerammt, Polizisten verletzt: Fahrer flieht nach Verfolgungsfahrt in Münster

Hinzugezogene Streifenwagen versuchten den Opel zu stoppen und versperrten die Fluchtwege. Das schien den Autofahrer nicht aufzuhalten. Wie die Polizei mitteilte, stieß er mit seinem Wagen an der Straße Coermühle frontal mit einem Streifenwagen zusammen. Drei Beamte wurden dabei leicht verletzt und waren nicht mehr dienstfähig.

„Der Fahrer fuhr noch einige Meter weiter, stieg dann aus und rannte davon“, berichtete die Polizei. Seinen Beifahrer, ein 44-jähriger Mann aus Drensteinfurt, gelang die Flucht aber nicht. Die Beamten nahmen ihn noch am Fahrzeug fest, der Fluchtwagen wurde sichergestellt.

Streifenwagen gerammt, Polizisten verletzt: Fahrer stellt sich - Haftbefehlt

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Opel nicht zugelassen war, die Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Im Wagen selbst fanden die Beamten Drogen und elf Gasflaschen, bei letzterem handelte es sich laut Polizei um Diebesgut.

Jetzt, eine Woche später, hat sich der tatverdächtige Fahrer aus Drensteinfurt bei der Polizei gestellt. „Der 40-Jährige ist bereits wegen verschiedenster Delikte polizeilich in Erscheinung getreten“, teilte die Polizei Münster am Donnerstag (18. März) mit.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter noch am Mittwochnachmittag Haftbefehl wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Tatverdächten und ordnete die sofortige Untersuchungshaft an.

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