1. wa.de
  2. NRW

Rammstein-Konzert in Gelsenkirchen: „Frühzeitige Anreise und Geduld bei der Abreise“

Kommentare

Fans sollen „Geduld bei der Abreise“ mitbringen. Es droht Chaos beim Auftritt von Rammstein in Gelsenkirchen. Doch auch die Anreise zur Veltins-Arena könnte Probleme bereiten.

Gelsenkirchen – Der Rammstein-Marathon in Gelsenkirchen (NRW) geht in die nächste Runde. Auch am nächsten Konzerttag, 30. Juli, werden wohl Verkehrsprobleme für Ärger sorgen. „Die Stadt Gelsenkirchen ist darüber informiert worden, dass die Deutsche Bahn (DB) während der Großkonzerte mit Rammstein in der Arena weitere zusätzliche Baumaßnahmen an zentralen Strecken im Ruhrgebiet durchführt, die sich insbesondere an den Konzerttagen Montag, 29. Juli, und Dienstag, 30. Juli, erheblich auf die Abreise mit per Bahn auswirken dürften“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der Stadt. Fans sollten sich darauf vorbereiten.

Rammstein-Chaos in Gelsenkirchen droht: „Frühzeitige Anreise und Geduld bei der Abreise“

Mit „erheblichen Behinderungen und Ausfällen“ rechnet die Stadt Gelsenkirchen. Das betrifft die Rammstein-Zuschauer sowohl bei der An- als auch der Abreise. Schon beim Konzert von Taylor Swift hatten sich Fans über Probleme bei der Abreise beschwert.

So würden zwar laut DB Sonderzüge eingesetzt werden, aber durch den baustellenbedingten Wegfall regulärer Züge werde das Zugangebot deutlich reduziert sein.

Rammstein-Konzert in Gelsenkirchen: Verspätungen und Ausfälle im ÖPNV einplanen

Die Stadt Gelsenkirchen rät den Rammstein-Fans: „Eine sehr frühzeitige Anreise und Geduld bei der Abreise sind daher dringend zu empfehlen. Insbesondere sollten sich Konzertbesucherinnen und –besucher, die per Bahn anreisen, im Vorfeld bei der Deutschen Bahn oder dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) über das bestehende Zugangebot informieren.“ Sonderzüge würden in der Zeit von 22.45 Uhr bis 1.45 Uhr im Halbstundentakt nach Duisburg Hbf bzw. weiter nach Düsseldorf verkehren.

Park + Ride-Parkplätze an der ZOOM Erlebniswelt für Rammstein-Konzert

„Der Veranstalter hat zusätzliche Park + Ride-Parkplätze an der ZOOM Erlebniswelt und der Zeche Ewald inklusive Shuttleservice eingerichtet“, teilt die Stadt Gelsenkirchen mit und kann sich abschließend auch einen Seitenhieb gegen die Bahn nicht verkneifen: „Die Stadt Gelsenkirchen ist sehr irritiert über die kurzfristig angekündigten Sperrungen im Schienennetz der Bahn. Der Zeitpunkt der Konzerte ist über viele Monate bekannt und auch die Sonderverkehre waren schon lange bestellt. Warum jetzt so kurzfristig das Schienennetz gerade an diesen Tagen nahezu komplett lahmgelegt wird, ist nicht nachvollziehbar.“

Entwarnung gab es derweil von der Polizei Gelsenkirchen – zumindest mit Bezug auf das Konzert am Dienstag. Eine Sprecherin erklärte auf wa.de-Nachfrage: „An- und Abreise verliefen relativ ruhig. Natürlich kommt es bei solchen Menschenmassen mal zu temporären Verkehrsbehinderungen. Das erwartete Chaos blieb aber aus.“ Auch darüber hinaus habe es keine Auffälligkeiten gegeben.

Auch interessant

Kommentare

Teilen