Urteil rechtskräftig

Schwer verletztes Kind: Strafe für Partyzug-Flaschenwerfer ist bekannt

Polizisten am Bahnsteig.
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Vor gut einem Jahr hatte ein Mann eine Flasche aus einem Zug geworfen und damit ein kleines Mädchen am Kopf getroffen.

Vor gut einem Jahr ist ein damals zweijähriges Mädchen mit einer Whiskey-Flasche am Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Jetzt ist die Strafe für den Flaschenwerfer bekannt. Der Mann muss nicht ins Gefängnis.

Kamen - Ein Mann, der ein kleines Mädchen mit einem Flaschenwurf aus einem Zug schwer verletzt hatte, ist in Kamen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, die zehn Monate andauern soll. (Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen)

StadtKamen
LandkreisKreis Unna
Fläche40,93 km²
Einwohner43.023 (Dezember 2019)

Schwer verletztes Kind: Flaschenwerfer in Kamen wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt

Der Angeklagte hatte vor Gericht gestanden, unter Alkoholeinfluss eine Flasche aus einem Partyzug geworfen zu haben. Der Vorfall ereignete sich in Kamen. Der Mann sei am Dienstag wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden, teilte ein Sprecher des Amtsgerichts Kamen mit.

Als Bewährungsauflage muss der Mann 3000 Euro an die westfälischen Kinderdörfer zahlen. Die „Westfälischen Nachrichten“ hatten zuvor über den letzten Prozesstag berichtet.

Das Urteil ist rechtskräftig, Staatsanwaltschaft wie auch der Angeklagte verzichteten laut Gerichtssprecher auf Rechtsmittel. Der zur Tatzeit 31-Jährige aus Moers hatte die Alkoholflasche vor einem Jahr auf Höhe eines Bahnhofs aus dem Fenster geworfen, sie prallte auf ein Hindernis und traf das zweijährige Mädchen danach am Kopf.

Flaschenwerfer in Kamen verurteilt: Schwer verletztes Kind schwebte in Lebensgefahr

Der Vater war gerade mit dem Kleinkind auf dem Arm die Bahnhofstreppe hinaufgekommen. Das Kind schwebte in Lebensgefahr und musste operiert werden.

Heute gehe es der Dreijährigen gut, schilderte der Gerichtssprecher. Ob es aber später Folgeschäden geben könnte, sei ungewiss. Der Vater war Nebenkläger in dem Verfahren. Es hatte sich wegen der Corona-Pandemie länger als geplant hingezogen.

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