1. wa.de
  2. NRW

Unwetter-Warnung für NRW: Nach der Hitze drohen Starkregen und Gewitter

Erstellt:

Von: Daniel Schinzig

Kommentare

Es war viel zu lange viel zu heiß. Jetzt drohen teilweise extreme Unwetter. In Nordrhein-Westfalen kann es zu Starkregen, Hagel und Gewitter kommen.

Hamm - Die meisten Menschen sehnen sich nach der langen Hitzeperiode nach etwas Regen. Doch der Freitag (26. August) bringt für NRW nicht nur die lang ersehnte Abkühlung inklusive nasser Erfrischung, sondern auch Unwetter. Die können laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) mitunter sogar extreme Ausmaße annehmen.

Extremes Unwetter: Nach der Hitze drohen Starkregen und Gewitter

Nach Angaben des DWD greift nämlich eine schwache Kaltfront auf NRW über. Das führt dazu, dass die feuchtwarme Luft abgedrängt wird. Für nicht wenige Menschen mit Sicherheit eine große Erleichterung. Aber: Es soll auch einzelne Gewitter mit Starkregen geben. Auch stürmische Böen mit einer Geschwindigkeit von 55 bis 70 km/h aus nordwestlicher Richtung werden genannt.

Lokal kann es aber noch wesentlich ungemütlicher werden. So ist es möglich, dass es zu Hagel kommt. Vor allem im Osten und im Sauerland besteht die Gefahr von Unwetter. Starkregen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter in einer oder wenigen Stunden kann von den Meteorologen nicht ausgeschlossen werden.

Sogar extremes Unwetter ist im Bereich des Möglichen. Sollte es lokal Mehrfachtreffer geben, könnte es sogar zu Starkregen von 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter kommen. Der DWD schreibt hierzu aber: „Diese Ereignisse treten nur lokal sehr begrenzt auf. Es wird viele Orte geben, die davon nicht betroffen sein werden.“

Unwetter in NRW: Nach der Hitze kühlt es sich leicht ab

Die Temperaturen liegen am Freitag zwischen 22 und 30 Grad, in höher liegenden Gebieten bei 22 bis 25 Grad. Die Gewitter über NRW sollen bereits am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag nachlassen. Tagsüber ist am Samstag der Himmel zunächst noch bedeckt, es kommt zu Regenschauern. Im Verlauf des Tages klart es dann auf. Die Temperaturen sinken am Samstag bei einem schwachen bis mäßigen Wind auf 22 bis 25 Grad und im höheren Bergland auf 19 Grad.  

Am Sonntag bleibt es überwiegend heiter und trocken. Die Temperaturen liegen laut DWD bei schwachem bis mäßigem Wind bei maximal 20 bis 24 Grad und im Bergland zwischen 17 und 20 Grad.

Es wird also zunächst wieder etwas kühler. Zum Glück aber nicht so viel kühler, als dass die Heizung aufgedreht werden müsste. Das wird viele Menschen alleine schon aus Kostengründen freuen. Denn da Strom und Gas immer teurer werden, fragen sich viele, ab wann ihnen der Hahn zugedreht werden kann. Ein neuer Energiesparplan bringt ab September für die Verbraucher auch neue Verbote mit sich.

Auch interessant

Kommentare