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Unwetter in NRW: Warnung vor Gewitter und Starkregen auch am Donnerstag

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Von: Hannah Decke

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel in NRW. Auch am Donnerstag kann es örtlich noch zu extremen Unwettern kommen.

Update vom 21. Juli, 7.08 Uhr: Im Norden von Nordrhein-Westfalen kann es auch am Donnerstagmorgen noch zu Unwettern kommen. Die Warnung des DWD vor schweren Gewittern mit Starkregen gilt noch bis 10 Uhr. Betroffen sind das Münsterland und Ostwestfalen-Lippe. Und auch in der Eifel kann es am Morgen noch ordentlich knallen.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

[Erstmeldung] Hamm - Es ist wenig überraschend: Nach den heißen Tagen mit Hitzewarnung für NRW folgt der ungemütliche Teil des Sommers: Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Vorabwarnung für weite Teile von Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Ab Mittwochabend kann es zu heftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Der Regen kann nach der Einschätzung von Meteorologen lokal zu Überflutungen führen.

Unwetter in NRW: Warnung vor Gewitter, Starkregen und Überflutungen

Nach einem super heißen Dienstag mit örtlichen Hitze-Rekorden hat der Mittwoch ähnlich warm begonnen. Die Temperaturen klettern noch einmal über 30 Grad, dazu viel Sonne. Gegen Abend macht das Wetter dann aber eine Kehrtwende. Laut Vorhersagen müssen die Menschen im Westen von NRW bereits am Mittwochmittag mit ersten Schauern rechnen.

Gegen Nachmittag weiten sich die Schauer aus. Ab dem Abend wird es dann wohl richtig ungemütlich. „Örtlich Unwetter durch heftigen Starkregen“, warnt der DWD. Die Rede ist von 40 Litern pro Quadratmetern innerhalb kurzer Zeit. Punktuell, so die Wetterexperten, seien auch Mengen bis 70 Liter pro Quadratmeter innerhalb von drei bis sechs Stunden möglich. Die Rede ist dann von „extrem heftigem Starkregen“.

Der Starkregen kann nach Einschätzung von Experten lokal zu Überflutungen führen, Informationsstufen bei den Pegelständen werden aber voraussichtlich nicht überschritten. Aufgrund der überwiegend trockenen Böden sei mit einer reduzierten Wasseraufnahmefähigkeit zu rechnen, teilte der Hochwasserinformationsdienst des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) am Mittwoch mit.

Unwetter in NRW: Extremer Starkregen kann Überflutungen auslösen

Vom Starkregen und gegebenenfalls Überflutungen betroffen sein wird laut DWD vermutlich die Region vom Ruhrgebiet bis ins Münsterland. Laut Lanuv ist in den Regionen Niederrhein, Münsterland und Teutoburger Wald mit Spitzen zu rechnen. Die Meteorologen verweisen aber auf die relativ hohe Prognose-Unsicherheit bei Unwettern.

Eine Vorabwarnung vor schweren Gewittern betraf am Mittwochmorgen weite Teile von NRW. Lediglich der äußerste Süden und Osten blieben außen vor. Neben Starkregen werden auch schwere Gewitter mit Hagel und vereinzelnden Sturmböen bis 80 km/h erwartet.

Am Donnerstagmorgen soll dann auch schon alles wieder vorbei sein. Die gute Nachricht: Durch das Unwetter kühlt es extrem ab. Laut DWD werden die Temperaturen in NRW bei 23 bis 26 Grad liegen. Ähnlich wird es am Freitag aussehen. Dazu werden die Nächte zum Wochenende hin wieder angenehmer bei Tiefstwerten zwischen 15 und 10 Grad.

Laut den Wettervorhersagen bleibt es vermutlich warm im Juli, wenn auch nicht mit weiteren Hitzerekorden. Aber nicht nur bei Temperaturen um die 40 Grad sollte man draußen vorsichtig sein. Wer nicht aufpasst, bekommt einen Sonnenstich oder gar Hitzschlag - achten Sie auf die Symptome!

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