Keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt: 600.000 Euro Schaden

Unternehmer aus Siegen unter Betrugsverdacht: Zoll beschlagnahmt drei teure Sportwagen 

Ein Siegener soll Sozialversicherungsbeiträge veruntreut haben. Jetzt kassierte der Zoll seine Sportwagen ein.
+
Ein Siegener soll Sozialversicherungsbeiträge veruntreut haben. Jetzt kassierte der Zoll seine Sportwagen ein.

Ein Unternehmer aus Siegen soll insgesamt rund 600.000 Euro unterschlagen haben. Das Hauptzollamt Dortmund beschlagnahmte nun drei seiner Sportwagen.

Siegen. Dem Unternehmer, der aus dem Bereich des Montagebaus kommt, wird vorgeworfen, jahrelang Scheinselbtständige beschäftigt und damit keine Sozialversicherungsbeträge abgeführt zu haben. Die voraussichtliche Schadenssumme an vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträgen beläuft sich laut den Behörden auf über 600.000 Euro. Die beschlagnahmten Fahrzeuge  - darunter zwei Ferraris - haben einen geschätzten Wert von 180.000 Euro. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Siegen weitergeführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare