Rettungshubschrauber im Einsatz

Soester auf der A46 schwer verletzt - Feuerwehrmann durch Zufall schnell vor Ort

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[Update 26. April] Arnsberg - Auf der A46 im Bereich Arnsberg hat sich am Donnerstag ein schwerer Unfall ereignet. Dabei musste ein schwer verletzter Soester aus seinem Auto befreit und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge fuhr ein 30-jähriger aus Soest mit seinem Skoda auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Brilon. Kurz nach der Anschlussstelle Arnsberg-Altstadt fuhr er dann ungebremst in den Auflieger eines vorausfahrenden Lkw-Sattelzugs und schleuderte anschließend vom rechten über den linken Fahrstreifen in die Mittelleitplanke.

Nach Angaben der Feuerwehr stellte sich an der Unfallstelle heraus, dass der Fahrer des Pkw in seinem Fahrzeug eingeklemmt war. Und er hatte noch Glück im Unglück: „Zufällig ist ein Feuerwehrkamerad an der Einsatzstelle vorbeigekommen, so dass sofort geholfen werden konnte und die Personen bis zum Eintreffen der weiteren Kräfte gut versorgt waren.“

Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten Mann mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug, anschließend werde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen. Zur Versorgung weiterer Patienten waren drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug am Einsatz beteiligt. Die weiteren drei Betroffenen waren nur leicht verletzt und konnten nach einer kurzen Untersuchung selbst die Einsatzstelle verlassen.  

Feuerwehr lobt: „Vorbildliche Rettungsgasse“

Neben der Rettung und Betreuung der Personen hat die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Während der Rettung war die Autobahn in Fahrtrichtung Brilon voll gesperrt, da das Fahrzeug auch die Mittelleitplanke beschädigt hatte, sperrte die Autobahnpolizei auch die linke Fahrbahn der Gegenfahrbahn. 

Nach rund anderthalb Stunden konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben: „Lobend zu erwähnen ist, dass eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet wurde.“

Die A 46 in Fahrtrichtung Brilon war bis 19.05 Uhr komplett gesperrt. Zur Rettung des schwer verletzten Autofahrers musste durch die Feuerwehr zeitweise auch der linke Fahrstreifen der A 46 in Fahrtrichtung Hagen gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 14.000 Euro.

Rund 45 Kräfte waren im Einsatz: Der Arnsberger Basislöschzug 6 (Niedereimer, Bruchhausen), die Hauptamtlichen Wachen Arnsberg und Neheim sowie die Polizei.

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