Sperrung der Bahnstrecke

Tödlicher Unfall: Mann springt auf anfahrenden Zug - und rutscht ab

Tödliches Unglück: Ein Mann aus Dortmund kam am Hauptbahnhof Lünen ums Leben.
+
Tödliches Unglück: Ein Mann aus Dortmund kam am Hauptbahnhof Lünen ums Leben.

Schrecklicher Unfall am Bahnhof in Lünen: Ein Mann aus Dortmund sprang auf einen anfahrenden Zug - und rutschte ab.

Dortmund/Lünen - Schrecklicher Unfall: Ein Mann aus Dortmund (32) ist in der Nähe des Hauptbahnhofs Lünen (Kreis Unna) ums Leben gekommen.

Stadt:Lünen (Kreis Unna)
Einwohner:etwa 88.000
Fläche59,18 Quadratkilometer

Wie Ermittlungen der Polizei Dortmund und der Bundespolizei mitteilten, lief der Mann nach Zeugen-Angaben am Samstag (2. November) gegen 11 Uhr am Hauptbahnhof Lünen über die Gleisanlage zur anfahrenden Regionalbahn RB51 - und sprang im hinteren Bereich des Zuges auf die Puffer zwischen zwei Waggons. Nach wenigen Hundert Metern rutschte er ab, stürzte auf die Gleise und wurde überrollt.

Tödlicher Unfall am Hauptbahnhof Lünen: Bahn überrollt Mann aus Dortmund

Zeugen auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofs Lünen hatten beobachtet, wie der Mann aus Dortmund aufgesprungen war, und den Notruf gewählt. Bahnreisende in Gegenrichtung meldeten der Polizei kurze Zeit später, dass sie einen Körper auf den Gleisen liegen gesehen hatten. Der betroffene Zug fuhr zunächst weiter, weil das Unglück für den Triebfahrzeugführer nicht zu sehen gewesen war. Für die Bergung der Leichenteile etwa 200 Meter vor dem Lüner Bahnhof musste die Bahnstrecke gesperrt werden.

Nach Angaben des Bundespolizei in Dortmund handelte es sich nach aktuellem Ermittlungsstand um einen „tragischen Unglücksfall“ und nicht um einen Suizid. Auch habe es sich bei dem Mann aus Dortmund nicht um einen „S-Bahn-Surfer“ gehandelt.

Tödlicher Unfall im Bahnverkehr: Bundespolizei mit eindringlicher Warnung

Die Bundespolizei warnte in diesem Zusammenhang vor den Gefahren des Bahnverkehrs. Solche Aktion oder eben das sogenannte S-Bahn-Surfen seien leichtsinnigen Aktionen und immer lebensgefährlich. Tödliche Gefahren gingen auch von Betriebsanlagen, wie etwa stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.

Zwei Straßenbahnen sind am Montag (2. November) in Köln frontal zusammengestoßen. Beide Lokführer sollen schwer verletzt worden sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare