Fahrer reagiert mit wichtigem Hinweis

Kleiner Junge wird in Bus-Tür eingeklemmt: Oma erhebt Vorwürfe gegen den Fahrer

Ein Fünfjähriger wurde zwischen den Flügeln der hinteren Tür eines MVG-Busses eingeklemmt.

Ein kleiner Junge wurde am Donnerstag in der Tür eines MVG-Busses eingeklemmt. Seine Oma machte dem Busfahrer daraufhin schwere Vorwürfe - der entgegnete mit Fakten.

Hemer - Eine 49-jährige Hemeranerin wollte am Donnerstag an der Hauptstraße in Hemer mit ihrem fünfjährigen Enkel durch die hintere Tür eines MVG-Busses der Linie 1 einsteigen. 

"Der Enkel war bereits fast im Bus, als der Fahrer der Frau die Tür vor der Nase schloss", erklärte die Polizei. Dabei blieb jedoch der linke Fuß des Jungen zwischen den beiden Türflügeln stecken. "Auf heftiges Hämmern öffnete der Fahrer den Ausgang erneut", so die Polizei.

Junge in MVG-Bus eingeklemmt: Streit zwischen Oma und Fahrer

Plötzlich entwickelte sich ein Streit zwischen der Großmutter und dem Busfahrer. Der Mann bot an, den Rettungsdienst zu verständigen und verteidigte sich mit dem Hinweis auf die großen Hinweisschilder "Einstieg vorn". 

Die Frau ging schnurstracks zur Polizei und erstattete Anzeige gegen den 60-jährigen Busfahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die MVG schickte einen Fahrdienstleiter nach Hemer, um den Sachverhalt zu klären.

Taschendiebe haben im Märkischen derzeit offenbar „Hochkonjunktur“. In einem Bus der MVG konnten jedoch Videoaufnahmen gesichert werden. Auch auf den Coronavirus hat die MVG reagiert: In einem Abstimmungsgespräch hat die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) am Montag beschlossen, welche Maßnahmen wegen des sich ausbreitenden Coronavirus ergriffen werden sollen.

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