Auffahrunfall löst Kettenreaktion aus

Schwerer Unfall an Heiligabend: Drei Verletzte - hoher Sachschaden 

Unfall Verl
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Schwerer Unfall an Heiligabend in Verl: An einer Kreuzung fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf einen anderen Wagen auf und löste so eine Kettenreaktion aus. Die Bilanz: drei Verletzte und rund 40.000 Euro Sachschaden.

Verl - Nach ersten Erkenntnissen gehen die unfallaufnehmenden Beamten davon aus, dass der Fahrer eines weißen Seat aus Hamm den schweren Unfall an der Kreuzung Gütersloher Straße/ Wiedenbrücker Straße verursachte, als er gegen 14.15 Uhr aus Richtung Verl kommend in Richtung Spexard fuhr. Der Fahrer eines goldfarbenen Golf stand vermutlich bereits vor der dortigen Ampel, als es zu dem Auffahrunfall kam und der Golf durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn katapultiert wurde. 

Dort war zu diesem Zeitpunkt ein 45-jähriger Jeep-Fahrer unterwegs, nach der Frontalkollision mit dem Golf geriet der Wagen ins Schleudern und prallte noch gegen einen weiteren Seat, an dessen Steuer eine 33-Jährige Verlerin saß. Bis auf den Golf schleuderten alle Fahrzeuge in den Graben der Fahrspur in Richtung Gütersloh. 

Feuerwehr rückt mit Großaufgebot zur Unfallstelle aus

Durch die Kollision wurde der Golffahrer schwer verletzt, der vermeintliche Unfallverursacher sowie ein Insasse des Jeep leicht. Die Besatzungen von drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen (Rheda-Wiedenbrück und Hövelhof) versorgten die Verletzten an der Unfallstelle, ehe sie später ins Krankenhaus transportiert wurden. 

Da der Kreisleitstelle der Feuerwehr zunächst gemeldet wurde, mehrere Personen seien in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, wurden die Löschzüge Verl, Kaunitz und Spexard alarmiert, rund 50 Feuerwehrleute eilten zu der Unfallstelle. Die Beteiligten hatten aber ihre Fahrzeuge bereits aus eigener Kraft verlassen. Ein riesiges Trümmerfeld übersäte die Straße, die Polizei sperrte die Gütersloher Straße zwischen der Wiedenbrücker Straße und der Eiserstraße komplett für rund eineinhalb Stunden. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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