In Beckum (NRW)

Vor den Augen der Ehefrau: Fußgänger wird bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Unfall in Beckum
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Bei einem Unfall in Beckum im Kreis Warendorf wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt.jpg

Bei einem schweren Unfall wurde ein Fußgänger aus Beckum lebensgefährlich verletzt. Er wurde von einem SUV erfasst. Es geschah vor den Augen seiner Ehefrau.

Beckum/Neubeckum - Vor den Augen seiner Ehefrau ist am Donnerstagabend gegen 19.25 Uhr ein 68-jähriger Beckumer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 475 bei Neubeckum lebensgefährlich verletzt worden.

StadtBeckum
KreisWarendorf
Fläche111,5 km²

Beckum/NRW: Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Kurz vor dem Abzweig in die Straße Roland (B 58) in Richtung Ahlen war es zu dem tragischen Zusammenstoß gekommen, als nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten an der Unfallstelle der Fahrer (48) eines Hyundai Tucson mit seinem sechsjährigen Sohn auf dem Beifahrersitz aus Richtung Neubeckum kommend auf der Dyckerhoffstraße (B 475) in Richtung Autobahn A2 unterwegs war.

Der Fußgänger wollte im Bereich des Pappelwegs für den Autofahrer von links nach rechts die Fahrbahn überqueren, weil seine Ehefrau in einem Lkw-Sattelzug am Anfang der Rechtsabbiegerspur wartete, um ihn abzuholen. Ohne die Möglichkeit, eingreifen zu können, musste die Frau im Scheinwerferlicht mit ansehen, wie der rote SUV den Fußgänger mit der linken Front erfasst und zu Boden schleuderte. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Senior lebensgefährlich verletzt.

Unfall in Beckum/NRW: Rettungshubschrauber fliegt Verletzten nach Münster

Der Rettungshubschrauber „Christoph 76“ (Westfalen) wurde an die Unfallstelle beordert, um den Schwerstverletzten nach einer ersten Behandlung in die Universitätsklinik Münster – einem Haus der Maximalversorgung - zu fliegen.

Die Polizeibeamten sperrten die B 475 komplett zwischen der Unfallstelle und der Geisslerstrasse sowie den Einmündungsbereich der B 58 für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme bis 23 Uhr.

Unfall in Beckum/NRW: Staatsanwaltschaft beauftragt Sachverständigen

Die Staatsanwaltschaft Münster beauftragte zur Unterstützung der Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion des Geschehens. Dabei muss vor allem geklärt werden, ob es für den Autofahrer überhaupt möglich war, den Fußgänger rechtzeitig zu erkennen und sein Fahrzeug abzubremsen.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 76“ (Westfalen) wurde an die Unfallstelle in Beckum beordert.

Die Frau des Fußgängers sowie weitere Angehörige wurden durch Mitarbeiter der Notfallseelsorge betreut.
Der PKW wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt, der Schaden wird von den Beamten auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Schrecklicher Unfall im Kreis Borken: Ein Kind wurde von einem Bus überrollt. Der zwölfjährige Junge erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Ein E-Bike-Fahrer aus Senden übersah ein Motorrad. Er überlebte den Unfall im Kreis Coesfeld nicht.

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