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Lkw kracht mit Kran gegen Brücke und verursacht massive Schäden

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Von: Andreas Eickhoff

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Unfall auf der B64 in Rheda-Wiedenbrück
Ein Spezialtransporter kracht mit seinem Kran gegen eine Brücke der B64 und verursacht massive Schäden. © Andreas Eickhoff

Passte nicht: Ein Spezialtransporter ist mit seinem Kran gegen eine B64-Brücke gekracht und hat massiven Schaden angerichtet. Es hätte noch schlimmer kommen können.

Rheda-Wiedenbrück - Der Kran eines Lkw in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh (NRW) ist gegen eine Brücke der Umgehungsstraße B64 gekracht und hat dort erheblichen Schaden angerichtet. Es hätte noch schlimmer kommen können, doch glücklicherweise war der Spezialtransporter für Glasscheiben zum Zeitpunkt des Unfalls nicht beladen.

BundesstraßeB64
EndpunkteTelgte, Seesen
BundesländerNRW, Niedersachsen

Unfall an B64: Lkw kracht mit Kran gegen Brücke

Nach Polizeiangaben war der Fahrer des Bochumer Unternehmens am Mittwoch (11. Mai) gegen 16.20 Uhr aus Richtung Herzebrock kommend in Richtung Langenberg unterwegs, als der zu hoch hinausragende Kran gegen die Brücke krachte. Der Fahrer gab den Beamten gegenüber an, er habe den Kran zuvor ordnungsgemäß eingefahren.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Betonbauwerk der B64 beschädigt, umherfliegende Trümmerteile beschädigten einen entgegenkommenden Golf an der Unterseite. Der Pkw verursachte durch den Schaden eine etwa 15 Meter lange Ölspur, die von den Kräften der hinzugerufenen Feuerwehr abgestreut wurde.

Unfall an B64: Lkw hinterlässt massiven Schaden

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde auch der Lkw erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Die beschädigten Fahrzeuge kamen auf dem Standstreifen zum Stehen, so dass der fließende Verkehr nur geringfügig beeinträchtigt wurde.

Schaden an der B64-Brücke bei Rheda-Wiederbrück.
Der Kran des Lkw hinterließ großen Schaden an der B64-Brücke bei Rheda-Wiederbrück. © Andreas Eickhoff

Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh machte sich vor Ort ein Bild des Schadens. Kontaminiertes Erdreich musste von der Feuerwehr abgetragen werden, weitere Maßnahmen waren zunächst nicht erforderlich.

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