Lastwagen hatte am Dienstag einen weiteren Lkw auf Streifenwagen geschoben

Nach Unfall auf A2 bei Hamm: Ursache Sekundenschlaf - 185.000 Euro Schaden!

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Blaulichter

[Update 10.37 Uhr] Hamm - Nach einem Unfall auf der A2 bei Rhynern war die rechte Fahrspur am Dienstag stundenlang gesperrt. Ein Lkw war am Dienstag auf dem Seitenstreifen auf einen Lastwagen aufgefahren und hatte diesen auf einen Polizeiwagen geschoben. Den Sachschaden bezifferte die Polizei Dortmund am Mittwochmorgen auf sage und schreibe 185.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Zur Ursache gibt es erste Erkenntnisse.

Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Streifenwagenbesatzung am Dienstag um 12.20 Uhr auf der A2 in Richtung Oberhausen einen in Höhe der Anschlussstelle Hamm stehenden Lkw auf dem Standstreifen bemerkt.

"Um mit dem Fahrer Kontakt aufzunehmen, hielten die Beamten vor dem Lkw auf dem Standstreifen und stiegen aus dem Streifenwagen aus.

Gleichzeitig befuhr ein 56-jähriger polnischer Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die A2 in dieselbe Richtung. In Höhe der Unfallörtlichkeit geriet der Pole nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem liegengebliebenen Lkw. Dieser wurde durch den Aufprall auf den Streifenwagen geschoben.

Trümmerteile beschädigen zwei weitere Autos

Glücklicherweise befanden sich weder im Lkw noch im Streifenwagen Personen", so die Polizei Dortmund zum Hergang.

Einer ersten Einlassung des Verursachers zufolge könne Sekundenschlaf der Grund für das Abkommen nach rechts gewesen sein, hieß es weiter.

Trümmerteile hätten noch zwei weitere auf der Autobahn fahrende Autos beschädigt. "Es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 185.000 Euro", so die Polizei.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und des Abtransports der Fahrzeuge blieb die rechte Fahrspur der Autobahn 2 in Richtung Dortmund gesperrt. Der Verkehr staute sich entsprechend.

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