Gätteunfall am Sonntagmorgen auf der A1 bei Rünthe

Leitplanke durchbrochen, überschlagen und Feuer gefangen: Unfall hätte tödlich enden können

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Der Wagen stand in Flammen.

[Update 10.37 Uhr] Schock am Sonntagmorgen auf der Autobahn A1 in Richtung Bremen: Ein Pkw hatte mutmaßlich bei Glatteis die Leitplanke durchbrochen und war brennend in der Böschung zum Stehen gekommen. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

  • Schwerer Unfall auf der A1 bei Rünthe in Bergkamen.
  • Pkw durchbricht die Leitplanke und gerät in Vollbrand.
  • Zwei Personen werden schwer verletzt.

Rünthe/Bergkamen - Um 8.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen zur A1 gerufen. Laut Unfallmeldung hatte in Fahrtrichtung ein Pkw die Leitplanke durchbrochen, sich überschlagen und lag brennend in der Böschung. Zuvor war der Wagen in die Mittelleitplanke geprallt.

Dirk Kemke von der Feuerwehr Bergkamen berichtete, dass zu Beginn des Einsatz unklar gewesen war, wo genau sich der Wagen befunden hatte. Deswegen hatten sich die Feuerwehrleute aus Kamen und Bergkamen zeitgleich auf den Weg gemacht.

Auto brennt lichterloh: Wagen bricht auf A1 durch Leitplanke

Vor Ort in Höhe der Lippebrücke dann ein Bild des Schreckens: Die Einsatzkräfte fanden den Ford eines 49-jährigen Duisburgers im dichten Unterholz abseits der Autobahn in Flammen vor. Zwei Verletzte wurden bereits durch Ersthelfer am Fahrbahnrand betreut. 

Feuerwehr sucht nach Mitfahrer 

Der Wagen brannte lichterloh, dabei war zunächst unklar, wie viele Personen in dem Auto gesessen hatten. Nur zwei waren am Fahrbahnrand zu finden: der Fahrer (49) aus Duisburg und ein Insasse aus Köln (28). Sie hatten sich aus dem Wrack befreien können.

Umgehend begannen die Einsatzkräfte mit der Behandlung der Patienten und den Löschmaßnahmen. Da die Anzahl der Fahrzeuginsassen nicht herauszufinden war, wurde zusätzlich das nähere Umfeld abgesucht. Aber: Es wurden keine weiteren Personen aufgefunden. 

Verletzte müssen ins Krankenhaus

Die beiden Verletzten wurden in umliegende Kliniken eingeliefert. Die Löscharbeiten dauerten circa eine Stunde an.

Trotzdem hatten die Autofahrer Glück im Unglück: Da das Auto in Vollbrand geriet, hätte der Unfall schnell tödlich enden können. Die Unfallursache ist noch unklar, wobei es im Unfallbereich glatte war.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Rettungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen der A1 in Richtung Bremen bis 12 Uhr gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei Dortmund auf rund 15.000 Euro.

Weitere aktuelle Nachrichten aus NRW

Zu einem wohl vorsätzlich gelegten Brand kam es in der Nacht von Samstag zu Sonntag in einem Mehrfamilienhaus in Rheine. Hier wurden fünf Personen verletzt, zwei davon schwer. Ein 47-Jähriger wurde bereits festgenommen. Auch in Dortmund kam es zu Gewalttaten. Hier wurden zwei Männer innerhalb von einer halben Stunde brutal überfallen.

Für einen eher kuriosen Einsatz auf der Autobahn sorgte am Freitag ein Schwan: Das verletzte Tier hielt gleich vier Autobahnpolizisten in Atem. Die Autobahn 2 musste voll gesperrt werden.

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