Auffahrunfall

Schwerer Unfall auf der A2: Transporter völlig zerstört, Fahrer aus Hamm verletzt

Schwerer Unfall auf der A2: Transporter völlig zerstört - Vollsperrung
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Völlig zerstört wurde ein Transporter bei einem Unfall auf der A2.

Heftiger Auffahrunfall in der Nacht auf der A2: Ein Transporter fuhr in einen Lkw und schleuderte in die Mittelleitplanke. Die Autobahn wurde gesperrt.

[Update] Rheda-Wiedenbrück - Um 3.43 Uhr war es nach Angaben der Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld zu dem Auffahrunfall auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz gekommen. Auf der mittleren Fahrspur der Autobahn kurz hinter der Brücke An der Wegböhne prallte der Fahrer eines Kurierdienstes mit dem Ford Transit auf einen ukrainischen Lkw. Laut Polizei hatte der Lkw einen anderen Lkw überholen wollen.

AutobahnA2
Länge486 km
Gebaut5. April 1936

Schwerer Unfall auf der A2: Transporter völlig zerstört - Vollsperrung

Anschließend schleuderte der Kastenwagen in die Mittelleitplanke und blieb liegen. Der Lkw fuhr noch etwa einen Kilometer weiter, ehe der Fahrer aus dem westukrainischen Lemberg die Zugmaschine samt Auflieger kurz hinter der Brücke An der Radheide zum Stehen brachte.

Aufgrund unterschiedlichster Darstellung wurden zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Rhedas Löschzugführer Andreas Harder berichtete, es sei in den Notrufen erzählt worden, der Transporter sei zwischen zwei Lkw eingeklemmt oder es gebe zwei Unfälle.

Schwer zu glauben, aber aus diesem Wrack konnte der Fahrer noch selbstständig aussteigen.

Neben dem Löschzug Rheda war zusätzlich noch der Rüstwagen des Löschzuges Wiedenbrück alarmiert worden, rund 30 Feuerwehrleute unterbrachen ihren Schlaf und eilten dem Transporterfahrer aus Hamm zur Hilfe.

Schwerer Unfall auf der A2: Fahrer kann sich selbst befreien

Aufgrund der Verformungen am Fahrzeug war nach Harders Darstellung die Frontscheibe aus der Verklebung gedrückt worden, so dass die Feuerwehrleute mit Muskelkraft die Scheibe umklappen konnten. So konnte der 45-jährige Fahrer nach notärztlicher Begutachtung und mit etwas Hilfe das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Er wurde später zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert. Laut Polizei erlitt er leichte Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Beamten der Autobahnpolizei Stukenbrock sperrten die Autobahn in Richtung Westen während der Rettungsarbeiten für rund 90 Minuten. Anschließend wurde der rechte Fahrstreifen wieder geöffnet. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle aus und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, ferner wurde die Fahrbahn gereinigt.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Lkw auf zwei Fahrstreifen bereits auf einer Länge von etwa fünf Kilometern bis zur Raststätte Gütersloh zurück gestaut. Pkw standen auf einer Länge von etwa einen Kilometer. Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

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