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Zwei Unfälle auf der A2: Ford schleudert gegen Lkw - Frau verletzt

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Von: Andreas Eickhoff

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Kurz nach einem Auffahrunfall auf der A2 verlor eine Frau die Kontrolle über ihr Auto und krachte mit großer Wucht in einen Lkw. Sie erlitt Verletzungen.

Rheda-Wiedenbrück - Gleich zwei Unfälle mussten Beamte der Autobahnpolizei Bielefeld am Freitagmorgen auf der A2 im Stadtgebiet aufnehmen. Zunächst waren gut einen Kilometer vor der Abfahrt Herzebrock-Clarholz (NRW) auf dem linken Fahrstreifen zwei Pkw zusammengestoßen, verletzt wurde dabei ersten Erkenntnissen nach niemand. Wenig später, wenige hundert Meter hinter dieser Unfallstelle, verlor eine Autofahrerin dann aus bislang ungeklärter Ursache die Gewalt über ihren Ford Focus und schleuderte unter anderem gegen einen Lkw.

Zwei Unfälle auf der A2: Ford schleudert gegen Lkw - Frau verletzt

Die 44-jährige Frau aus Paderborn war nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs, als sie auf gerader Strecke wenige hundert Meter vor der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz (Aurea) die Gewalt über den silbernen Focus verlor. Offenbar schleuderte der Wagen zunächst in die Mitteilleitplanke und anschließend seitlich gegen einen Lkw-Auflieger.

Der Aufprall war so heftig, das die Motorhaube aus der Verankerung gerissen und unter dem Lkw eingeklemmt wurde. Das vordere Nummernschild klebte später förmlich an einem Reifen und einer Felge. Der 32-jährige Lkw-Fahrer aus Belarus konnte sein Gefährt auf dem Seitenstreifen anhalten, auch der Focus blieb auf dem Seitenstreifen liegen. Er blieb unverletzt.

Eine Auto kam auf der A2 von der Spur ab und knallte in einen Lkw.
Eine Auto kam auf der A2 von der Spur ab und knallte in einen Lkw. © Andreas Eckhoff

Die Autofahrerin wurde von Ersthelfern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt, nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle ins Krankenhaus eingeliefert. Da zunächst gemeldet worden war, der Pkw würde qualmen, wurde neben den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr auch der Löschzug Rheda alarmiert. Beamte der Autobahnpolizei sperrten den rechten und mittleren Fahrstreifen, der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu sechs Kilometern. Die Reisezeit verzögerte sich um bis zu 45 Minuten.

Ein Geisterfahrer war in der Nacht zu Freitag auf der A1 im Kreis Euskirchen. Er wurde nach der Kollision mit einem Lkw aus seinem Auto geschleudert.

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