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Unfall auf A2 sorgt für Verkehrschaos am Reisewochenende - Mehrere Verletzte

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Von: Andreas Eickhoff

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Ein Unfall auf der A2 bei Gütersloh (NRW) mit mehreren Verletzten hat für Verkehrschaos zum Start ins lange Fronleichnam-Wochenende geführt.

Gütersloh/NRW - Nach schweren Auffahrunfällen am Mittwochabend (15. Juni) gegen 18.10 Uhr auf der A2 mussten fünf Menschen in Krankenhäuser eingeliefert werden, ein zehnjähriger Junge wurde schwer verletzt. Der Verkehr staute sich auf der Autobahn auf mehreren Kilometern, auch auf den Ausweichstrecken kam es zu langen Autoschlangen zum Auftakt des Fronleichnam-Wochenendes.

AutobahnA2
Länge473 km

Unfall auf der A2 bei Gütersloh: Mehrere Verletzte, Sperrung

Zunächst war es nach Angaben der Bielefelder Autobahnpolizei auf dem linken der drei Fahrstreifen zu einem Auffahrunfall gekommen, als eine in Polen zugelassene Passat-Limousine auf einen VW Passat Variant prallte. Bei diesem Unfall wurde der zehnjährige Junge in dem Wuppertaler Kombi schwer verletzt, er wurde später in die Kinderklinik Bethel eingeliefert. 

Wenige Augenblicke später konnte nach Polizeiangaben der Fahrer eines Citröen zwar rechtzeitig bremsen, der nachfolgende Fahrer einer silbernen Mercedes E-Klasse jedoch nicht. Er prallte auf den Citröen, die Fahrerin eines dem Mercedes folgenden VW Touareg aus Dortmund fuhr mit dem SUV auf den in Polen zugelassenen Mercedes. Auch die beiden Insassen des Mercedes mussten später in ein Gütersloher Krankenhaus eingeliefert werden.

Unfall auf der A2 im Kreis Güersloh
Nach einem Unfall auf der A2 bei Gütersloh mit mehreren Verletzten gab es einen lange Stau. © Andreas Eickhoff

Bei der Unfallaufnahme durch die Polizeibeamten stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten und der Fahrer falsche Personalien angab. Zudem besaß er keinen Führerschein. Wenige Stunden nach diesem Unfall verlor auf der A2 bei Vellern der Fahrer eines 40-Tonners die Kontrolle über sein Gefährt und landete im Graben.

Unfall auf der A2: Einsatzkräfte rüsteten sich für „Massenanfall von Verletzten“

Der linke und mittlere Fahrstreifen der Autobahn A2 wurden gesperrt, später für die Bergung der fünf Fahrzeuge auch der rechte Fahrstreifen. Die Fahrzeuge konnten während der ganzen Zeit (auch) über den Standstreifen die Unfallstelle passieren.

Auf der Autobahn verzögerte sich die Reisezeit um etwa 45 Minuten, der Verkehr staute sich zurück bis zur Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück. Wer hier die Autobahn verließ, kam aber auch nicht wesentlich schneller voran, auf der Gütersloher und Bielefelder Straße ging es ebenso nur im Schritttempo voran wie auf dem Stadtring in Gütersloh und der Verler Straße. Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Unfallstelle geräumt, die Verkehrssituation normalisierte sich wieder.

Zunächst waren drei Rettungswagen (Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Verl) zu der Unfallstelle geeilt, später waren es insgesamt sieben (drei aus Gütersloh und ein weiterer aus Rheda-Wiedenbrück plus Notarzteinsatzfahrzeug, Leitender Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Zusätzlich wurde Personal und Fahrzeuge für einen Massenanfall von bis zu zehn Verletzten alarmiert.

Erst kürzlich sorgte ein schwerer Lkw-Unfall auf der A2 vor dem Kamener Kreuz über Stunden für einen Riesenstau.

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