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Massenkarambolage: Motorblock bei Unfall auf A2 geschleudert

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Polizei sichert Unfallstelle ab.
Auf der A2 kam es zu einem Massenunfall. Der Motorblock eines Autos wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und löste einen weiteren Crash aus. (Symbolbild). © Stefan Puchner/dpa

Auf der A2 kam es zu einem Massencrash. Bei dem Unfall wurde der Motorblock aus einem Auto herausgerissen und auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Es wurde keiner verletzt.

Bielefeld - Zu einer gefährlichen Kettenreaktion kam es am Dienstagmorgen (28.9.2021) auf der Autobahn A2. Als ein Autofahrer mit seinem BMW ins Schleudern geriet und in die Mittelschutzplanke knallte, wurde der Autoblock aus dem Wagen auf die Gegenfahrbahn geschleudert - und löste dort einen weiteren Unfall aus. Wie durch ein Wunder wurde keine Person verletzt.

AutobahnA2
Länge486 km
Baujahr1936

Massen-Unfall auf A2: Motorblock auf Gegenseite geschleudert

Laut der Polizei Bielefeld war der Fahrer eines BMW aus Herford gegen 04:00 Uhr auf der A2 Richtung Hannover unterwegs. Auf regennasser Fahrbahn kam der BMW zwischen den Anschlussstellen Veltheim und Bad Eilsen ins Schleudern und prallte gegen einen dort fahrenden Lkw aus Polen.

Der PKW knallte bei dem Unfall anschließend in die Mittelschutzplanke der A2. Dort kam er zum stehen. Der Aufprall war so hart, dass der komplette Motorblock des BMW herausriss und auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Da der BMW nach dem Unfall unbeleuchtet zum Stehen kam, war er für die sich nähernden Fahrzeuge kaum zu erkennen. Ein Auto, ein Lkw und ein Sprinter fuhren in die Unfall-Stelle.

Unfall auf A2: Motorblock löst weitern Crash aus

Der nach dem Unfall aus dem BMW auf die andere Fahrbahn der A2 geschleuderte Motorblock hatte ebenfalls Auswirkungen. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund kollidierte die Fahrerin eines VW Passats mit dem Motorblock. Ein Lkw fuhr anschließend in diese Unfall-Stelle hinein. Trotz des großen Ausmaßes des Unfalls auf der A2 wurde niemand verletzt.

Die A2 wurde in beiden Richtungen voll gesperrt und der Verkehr entsprechend abgeleitet. Es entstand ein Rückstau von etwa 5 km Länge.

Bei einem weiteren schweren Unfall war ein Feuerwehr-Fahrzeug beteiligt. Bei dem Brand kommt eine Frau ums Leben. Im Münsterland kam es ebenfalls zu einem schrecklichen Unfall: Ein Transporter krachte frontal gegen ein Auto. Eine Person ist gestorben.

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