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Mann (25) kann auf A2 in NRW nicht mehr bremsen und kracht in zwei verunfallte Autos

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Von: Andreas Eickhoff

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Nach dem Unfall wurde die A2 bei Rheda-Wiedenbrück zunächst voll gesperrt. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern.
Nach dem Unfall wurde die A2 bei Rheda-Wiedenbrück zunächst voll gesperrt. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern. © Andreas Eickhoff

Auf der A2 in NRW ist es am Sonntag zu einem schweren Unfall gekommen. Ein drittes Fahrzeug krachte in die Unfallfahrzeuge. Eine Person wurde schwer verletzt.

Rheda-Wiedenbrück - Bei einem schweren Unfall am Sonntagabend auf der Autobahn 2 in NRW wurde ein 25-jähriger Mann aus Nienburg/Weser schwer verletzt. Der 25-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in zwei Unfallfahrzeuge.

Bundesautobahn 2Kurzform: A2
Länge473 Kilometer
Gebaut1936

Mann (25) kann auf A2 in NRW nicht mehr bremsen und kracht in zwei verunfallte Autos

Im Bereich der Abfahrt Rheda-Wiedenbrück wollte zunächst ein 56-jähriger Mann aus Porta Westfalica mit seiner 53-jährigen Beifahrerin gegen 18.10 Uhr mit einem BMW der 5er-Reihe vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dort war bereits ein Passat unterwegs, an dessen Steuer ein 47-jähriger Mann aus Bielefeld saß. Auf dem Beifahrersitz saß eine 40-jährige Frau. Es kam nach Angabe des Bielefelder Polizei-Sprechers Michael Kötter zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Beteiligten wurden demnach nur leicht oder gar nicht verletzt.

Der 25-jährige Mann aus Nienburg/Weser konnte mit seinem 7er BMW nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in die Unfallfahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er schwer verletzt.

Unfall auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück: Polizei schätzt Schaden auf 80.000 Euro

Nach dem Notruf entsandte die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Warendorf das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde sowie fünf Rettungswagen an die Unfallstelle. Da zunächst gemeldet worden war, dass jemand eingeklemmt sei, wurde auch der Löschzug Oelde alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten die Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen, sie wurden zunächst notärztlich untersucht und später in Krankenhäuser eingeliefert.

Nach einer kurzen Vollsperrung durch die Beamten der Autobahnpolizei wurde in weiteren Verlauf der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern, die Reisezeit verzögerte sich um etwa 15 Minuten. Nach rund 90 Minuten war die Fahrbahn geräumt, der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Der Schaden wird auf insgesamt rund 80.000 Euro geschätzt.

Auf der Bundesstraße 1 in Dortmund ist es am Montag zu einem schweren Unfall gekommen: „David gegen Goliath“. Ein massiver Lkw ist auf der B1 in Dortmund in einen Kombi-Pkw gekracht und hat über die wichtige Verkehrsverbindung zwischen A40 und A44 geschoben.

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