Wahnsinnsfahrt auf der Autobahn

Unfall auf der A1: Betrunkener kracht mit Tempo 230 in Lkw

Unfall auf der Autobahn A1: Ein Betrunkener krachte mit seinem Range Rover mit Tempo 230 in einen Lkw.
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Unfall auf der Autobahn A1 bei Greven: Ein Betrunkener krachte mit seinem Range Rover mit Tempo 230 in einen Lkw.

Wahnsinnsfahrt auf der A1: Der Fahrer eines Range Rover baute mit 230 km/h in einen Unfall. Er war nicht nur im Temporausch, wie die Polizei feststellte.

Greven/Münster - Mit über 200 km/h auf der Autobahn fahren - das ist eine heikle Sache. Erst recht, wenn man vorher gebechert hat wie der Fahrer eines Range Rovers. Er baute auf der A1 bei Greven einen schweren Unfall. Und hatte viel, viel Glück.

Autobahn A1: Zahlen und Daten
Gesamtlänge:748 km, davon 252 km in NRW
Bundesländer:Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Der 55-jährige Mann aus Bramsche war am Dienstagabend (4. Mai) gegen 19.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Bremen unterwegs. Das Tacho zeigte nach Angaben des Mannes Tempo 230. Bei Greven endete der Geschwindigkeitsrausch abrupt. Er krachte nach Angaben der Polizei Münster mit seinem Range Rover in das Heck eines Lkw.

Unfall auf der A1: Betrunkener kracht mit Tempo 230 in Lkw

Bei der Unfallaufnahme rochen die Polizisten Alkohol in der Atemluft des 55-Jährigen, der offenbar nicht verletzt war. Ein freiwilliger Test zeigte erstaunliche 1,72 Promille. Die Beamten nahmen den Crash-Piloten der A1 mit zur Wache. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den Führerschein des 55-Jährigen stellten die Polizisten sicher. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Range Rover bei dem Unfall so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Die Polizei schätzte den gesamten Sachschaden auf etwa 45.000 Euro.

Auf der A1 gibt es immer wieder schwere Unfälle. Besonders im Bereich Kamener Kreuz/A2 krachte es zuletzt häufig. Die Autobahn wurde voll gesperrt, nachdem ein Lkw nach einem Unfall sechs Stunden lang in einer Böschung festhing. Bei einem weiteren Lkw-Unfall wurde der Fahrer eines Lastwagens so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb.

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