Kollisionen auf der Strecke

Zwei Unfälle auf Sommerrodelbahn im Fort Fun - vier Menschen verletzt

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Die Sommerrodelbahn "Trapper Slider" im Fort Fun Abenteuerland war erneut Schauplatz von Unfällen.

Erneut ist es im Sauerland zu Unfällen auf einer Sommerrodelbahn gekommen. Diesmal ereigneten sich gleich zwei an einem Tag auf der Bahn im Freizeitpark Fort Fun. Für die Beteiligten gingen sie allerdings recht glimpflich aus.

Bestwig - Die beiden Unfälle passierten nach Polizeiangaben am Mittwochnachmittag auf dem "Trapper Slider".  Gegen 14.20 Uhr fuhr im Verlauf der Strecke ein zehnjähriger Junge aus Meschede mit seinem Schlitten auf eine 33-jährige Frau aus Meschede und ein siebenjähriges Mädchen aus Meschede, die zusammen auf einem Schlitten unterwegs waren, auf. 

Alle drei setzten ihre Fahrt bis zum Ende der Bahn fort und begaben sich im Anschluss zu im Park anwesenden Ersthelfern. "Von dort aus wurden Rettungskräfte alarmiert. Die drei Unfallbeteiligten erlitten alle leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht", berichtet die Polizei. 

Polizei sucht Zeugen

Nur kurze Zeit später, gegen 14.30 Uhr, erschien ein achtjähriger Junge aus Meschede bei den Ersthelfern. "Mitten auf der Strecke sei ihm ein anderes Kind von hinten in den Schlitten gefahren. Weitere Angaben konnte der Junge nicht machen", heißt es im Polizeibericht. Er wurde laut Polizei ebenfalls leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache in Meschede unter 0291/90 200 entgegen.

Der Bahnbetrieb musste nach den Unfällen nicht eingestellt werden. "Es wird von einem Bedienfehler ausgegangen", teilt die Polizei mit. 

Einige Unfälle in den vergangenen Jahren

Erst vor einer knappen Woche hatte es auf der Sommerrodelbahn am Erlebnisberg Sternrodt in Olsberg-Elleringhausen einen schweren Unfall gegeben. Dort waren im Start- und Zielbereich zwei Schlitten kollidiert. Bei dem Aufprall wurde ein sechsjähriger Junge aus den Niederlanden so schwer verletzt, dass ein Rettungshubschrauber ihn in eine Spezialklinik fliegen musste. Die Bahn selbst wurde daraufhin drei Tage lang geschlossen. Weil ein Gutachter aber keine Mängel an der Anlage festgestellt hatte, wurde sie dann wieder freigegeben.

Auch in den vergangenen Jahren waren Sommerrodelbahnen im Sauerland Schauplätze von zum Teil schweren Unfällen: Im Oktober 2017 geriet ein damals zwölfjähriger Junge mit dem Fuß zwischen Schlitten und Schiene, sodass sein Bein abgetrennt wurde. Ein knappes Jahr später - im August 2018 - wurde eine 39-jährige Frau schwer verletzt, nachdem sie fast ungebremst in einen stehenden Schlitten gekracht war. In beiden Fällen wurden ebenso keine Mängel an der Bahn festgestellt. 

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