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Unfälle auf der A44: BMW prallt in Lkw - im Stau kracht es mit einem E-Auto

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Von: Daniel Schröder

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Der BMW fuhr in das Heck des Lkw. Doch die Insassen hatten großes Glück.
Der BMW fuhr in das Heck des Lkw. Doch die Insassen hatten großes Glück. © Peitz/Feuerwehr Anröchte

Auf der A44 im Kreis Soest ereigneten sich am Freitagmorgen zwei Unfälle. Alle Beteiligten hatten jedoch großes Glück. Die Feuerwehr war drei Stunden im Einsatz.

Anröchte - Zwei Unfälle auf der A44 forderten am Freitagmorgen die Geduld vieler Autofahrer im Berufsverkehr: Gegen 7 Uhr wurde die Feuerwehr Anröchte auf die Autobahn alarmiert. Eine BMW-Fahrerin war auf der rechten Fahrspur mit ihrem Wagen in das Heck eines Lkw gekracht.

„Dank der am Lkw verbauten Hebebühne ist das Fahrzeug nicht unter dem Lkw eingeklemmt worden. Bei dem Unfall wurden die Fahrerin und die zwei ebenfalls im Auto befindlichen Kinder glücklicherweise nur leicht verletzt“, erklärte Feuerwehrsprecher Janis Peitz.

Unfälle auf der A44: Einsatzkräfte wundern sich - plötzlich rollt kein Auto mehr an

Durch den Unfall staute sich der Verkehr auf der Autobahn in Richtung Kassel. Die Fahrzeuge rollten auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Doch plötzlich wunderten sich die Einsatzkräfte, warum kein Auto mehr nachkam - im Stau war es etwa zwei Kilometer hinter der ersten Unfallstelle zum nächsten Unfall gekommen.

Am zweiten Unfall war ein E-Auto beteiligt.
Am zweiten Unfall war ein E-Auto beteiligt. © Peitz/Feuerwehr Anröchte

Nach Angaben eines Polizeisprechers des zuständigen Polizeipräsidiums Dortmund waren an diesem Unfall drei Fahrzeuge beteiligt - die Unfallstelle blockierte beide Fahrspuren, sodass es zu einem Stau von neun bis zehn Kilometern Länge kam und die Autobahn voll gesperrt werden musste. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

„Bei diesem Unfall war ein E-Auto beteiligt, weshalb das Fahrzeug von einem Spezialisten für den Hochvolt-Bereich bewertet, gesichtet und abgeschleppt wurde“, erklärte Janis Peitz.

Der Löschzug Anröchte der Freiwilligen Feuerwehr sicherte beide Einsatzstellen ab, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher. Nach etwa drei Stunden waren alle Feuerwehrleute wieder eingerückt.

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