Erst wollten sie Drogen verkaufen

Schwerer Überfall: Täter greifen Opfer zweimal an - Mann schwer verletzt im Krankenhaus

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Zwei Männer schienen vom Pech verfolgt zu sein: Am gleichen Tag wurden sie zweimal überfallen - von derselben Gruppe.

Dortmund - Eine bisher unbekannte Tätergruppe hat nach Angaben der Polizei zwei Opfer mehrfach angegangen und beraubt. Ein Opfer wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 18 Uhr sprachen die Täter zwei Männer im Bereich des zentralen Omnibusbahnhof in Dortmund an. Die Opfer gaben an, dass ihnen Drogen angeboten wurden. Als sie verneinten, griffen die Täter die beiden Männer an und schlugen mehrfach auf sie ein. Dabei entwendeten sie die Geldbörse von einem der Opfer und flüchteten in unbekannte Richtung. Rettungswagen brachten den 33-jährigen Selmer und den 53-jährigen Lüner ins Krankenhaus.

Allerdings sieht man sich bekanntermaßen immer zweimal im Leben: Nachdem die beiden nach ambulanter Behandlung entlassen wurden, trafen sie gegen 20.10 Uhr erneut auf die Täter - an der gleichen Stelle. Und wieder kam es zu einer Auseinandersetzung.

Überfall in Dortmund: 33-Jähriger schwer verletzt

Der 53-Jährige konnte flüchten. Daraufhin schlugen und traten die Täter auf den verbliebenen 33-Jährigen ein, heißt ist in einer Mitteilung der Polizei. Nachdem ein aufmerksamer Zeuge auf die Situation aufmerksam wurde, ließen sie von dem Opfer ab und flüchteten in Richtung Merschstraße.

Der 33-Jährige hatte bei Eintreffen der alarmierten Polizei das Bewusstsein verloren. Er wurde bei der zweiten Auseinandersetzung schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

Überfall in Dortmund: Polizei sucht nach Zeugen

Bei der Tätergruppe soll es sich nach Zeugenangaben um fünf bis sechs junge Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren handeln. Ein Täter trug ein weißes T-Shirt und eine schwarze Bauchtasche, ein anderer einen blauen Pullover mit weißem Aufdruck. Nach Zeugenangaben sollen alle Täter einen südländischen Phänotyp haben. Eine weitere Beschreibung ist nicht möglich.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Insbesondere der Mann, der bei der zweiten Tat die Täter vertrieben hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise an die Kriminalwache unter 0231-132 7441. -eB

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