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Keine Panik! Diese 10 Tricks halten Wespen fern

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1 / 101. Keine Panik! Nicht schlagen, nicht pusten: Es ist leichter gesagt, als getan – die Tiere nerven einfach. Aber wichtig ist ruhigzubleiben. Denn Wespen greifen nie aus eigenem Antrieb einen Menschen an, betont der Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Sondern nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihr Nest es zu sein scheint. Bedrohungen sind für die winzigen Tiere heftige Bewegungen. Aber die Tiere reagieren auch darauf, wenn man sie anpustet: Der Atem enthält Kohlendioxid, ein Alarmauslöser für die Tiere. © dpa/dpaweb
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2 / 102. Unter die Haube!  Lebensmittel abdecken: Die Tricks klingen simpel, aber sie helfen: Wer sich draußen auf Terrasse oder Balkon aufhält, sollte Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke mit einer Abdeckhaube schützen und Honig- und Marmeladengläser verschlossen halten, rät der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV). Nur zwei der acht heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch / Wurst, nämlich Deutsche Wespe und Gemeine Wespe. Nach dem Essen sollte bei Kindern der Mund abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken. Und noch ein Tipp: Besser nichts direkt aus der Flasche trinken! © dpa
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3 / 103. Austricksen! Ablenkfüttern am Nachbartisch: Es gibt eine Möglichkeit, die Tiere auszutricksen, worauf der Nabu hinweist: Experimente haben gezeigt, dass zur Ablenkung aufgestelltes überreifes Obst in einer Entfernung von fünf bis zehn Metern die Tiere von dem gedeckten Tisch ablenkt. Am besten eignen sich überreife Weintrauben, haben die Schülerinnen Maike Sieler und Henrike Weidemann bei einem Experiment für „Jugend forscht“ herausgefunden. Marmelade oder Honig sind weniger gut geeignet, beides macht Wespen sogar eher aggressiv. © picture alliance / dpa
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4 / 104. Kaffeezeit!  Der Pulver-Trick: Als wenig aufwändig und trotzdem sehr wirkungsvoll hat sich ein Kaffeepulver-Trick erwiesen. Man gibt etwas Kaffeepulver in eine feuerfeste Schale – beispielsweise einen Aschenbecher – und zündet es an. Das Pulver schwelt eine zeitlang vor sich hin. Der dabei entstehende Rauch hält zumindest die meisten Wespen fern und riecht noch nicht einmal unangenehm. Hilfreich können auch Zitronenstücke wirken, die mit Gewürznelken gespickt sind. Und: Manch einer schwört auch auf frisches Basilikum, das die Wespen vertreiben will. © picture alliance / dpa
Cent Kupfermünze Geldstück
5 / 105. Heavy Metal?  Geld bringt’s eher weniger: Eine oft empfohlene Methode, um Wespen zu vertreiben, sind Kupfermünzen. Es wird geraten, Geldstücke mit Kupfergehalt kurz zwischen den Fingern zu reiben und dann auf dem Tisch zu verteilen. Der metallische Geruch soll die Wespen vertreiben. Während einige Wespenfeinde auf diesen Trick schwören, wurde seine Wirksamkeit in mehreren Tests widerlegt.
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6 / 106. Gar nicht dufte! Vorsicht mit Parfüm und Creme: Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden, erklärt der Nabu. Außerdem fliegen sie gerne auf bunte Kleidung. Und: Auch hier hilft cool zu bleiben. Den auch Angstschweiß kann Wespen aggressiv machen. © picture alliance / dpa
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7 / 107. Nicht faul sein!  Gartenobst aufsammeln: Obst im Garten sollte man rechtzeitig abernten und aufsammeln. Und: Blattläuse sollte man mit biologischen Maßnahmen bekämpfen, da die süßen Ausscheidungen der Läuse Wespen anziehen. © picture-alliance/ dpa
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8 / 108. Abstand halten!  Raus aus der Flugbahn: Bleibt man auf einer Distanz von zwei bis drei Metern zum Nest und versperrt die Flugbahn der Wespen nicht, fühlen sie sich nicht bedroht.
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9 / 109. Draußen bleiben! Was hält Wespen vom Haus fern? Das Einfachste ist, sie mit einem Insektenschutzgitter nicht hineinzulassen, betont der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband (DSV). Preiswert und einfach anzubringen sind Netze aus Kunststoff, die man selbst auf die Größe der Fenster und Türen zuschneidet. Selbstklebende Bänder halten sie am Rahmen. Doch diese Variante hat eine geringe Haltbarkeit, und die Fenster lassen sich damit schwieriger reinigen, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). © dapd
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10 / 1010. Auf den Winter warten!  Nach den ersten Frostnächten im Herbst gehen die Wespen ein. Man kann Nester dann gefahrlos entfernen. Es empfiehlt sich, die Stelle gut zu säubern, denn Wespen orientieren sich am Geruch. Wohnungssuchende Königinnen könnten sonst im nächsten Jahr wieder an der Stelle einfinden, an der es „nach Wespe riecht“. © picture alliance / dpa

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