Corona-Regeln

Private Treffen in NRW: Diese Kontaktbeschränkungen gelten über Ostern

Ostern im Jahr 2021 heißt: radikaler Lockdown. Gilt das auch für Treffen im privaten Raum in NRW? Diese besonderen Regeln zu den Kontaktbeschränkungen gelten.

Update vom 26. März, 13.32 Uhr: Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat eine neue Corona-Schutzverordnung beschlossen, die ab kommendem Montag (29. März) gilt. Es gibt harte Kontaktbeschränkungen, allerdings mit einer kleinen Ausnahme. Demnach sind private Treffen im öffentlichen Raum bei einer Inzidenz bis zu 100 auf insgesamt fünf Personen aus maximal zwei Hausständen beschränkt.

LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Ist die Inzidenz über 100, sind Treffen mit höchstens einer einzigen Person außerhalb des eigenen Hausstands möglich. An den Ostertagen (1. bis 5. April) gibt es eine Ausnahme für Regionen mit einer Inzidenz über 100. Über Ostern sind dann Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen möglich. Dass NRW trotz Notbremse mit Oster-Ausnahmen überrascht, berichtet auch Ruhr24.de*.

Treffen im privaten Raum an Ostern 2021: Welche Kontakt-Regeln gelten in NRW?

[Erstmeldung vom 24. März, 7.49 Uhr] Hamm - Die kurze Hoffnung auf Lockerungen der Corona-Regeln wurden dann doch noch zunichte gemacht. Bund und Länder haben bei ihrem Gipfel am Montag (22. März) eine erneute Verlängerung des Lockdowns beschlossen. Auch über Ostern 2021 gelten noch einmal verschärfte Maßnahmen für private Treffen in Nordrhein-Westfalen. (News zum Coronavirus)

Statt wie an Weihnachten einige Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen zu beschließen, um Treffen mit der Familie zu ermöglichen, blieben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten um NRW-Landeschef Armin Laschet (CDU) diesmal beim harten Corona-Kurs.

Bund und Länder haben für Ostern 2021 das Motto aufgerufen: zu Hause bleiben. Vom 1. bis 5. April war ursprünglich eine „erweiterte Ruhezeit“ - oder anders formuliert: radikaler Lockdown - angedacht. Doch zwei Tage nach den Beratungen gab es spontan einen weiteren Corona-Gipfel, in dem Angela Merkel den Plan des Oster-Shutdowns im Sinne der Osterruhe wieder zurücknahm und dies als klaren Fehler bezeichnete.

Klar waren sich Bund und Länder derweil vorher schon bei den Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Paare sollen generell als ein Hausstand zählen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgerechnet. Laut aktuellem Beschluss gilt diese Corona-Regel auch für die Osterzeit.

Kontaktbeschränkungen im privaten Raum: Das gilt in NRW

„Das schmerzt - auch mich ganz persönlich -, weil das Osterfest mit Freunden und Familie schon im letzten Jahr ausgefallen ist“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. „Aber die prognostizierte Entwicklung des Virus wird gerade diese Tage zu besonders schwierigen Tagen in der Pandemie in diesem Jahr machen.“

In den bisherigen Corona-Schutzverordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen war bei den Kontaktbeschränkungen stets ausdrücklich vom öffentlichen Raum die Rede. Ein offizielles Verbot für Treffen im privaten Raum gibt es seitens der Landesregierung nicht.

Einige Städte haben dies in ihren Verordnungen jedoch einzeln für sich geregelt. So etwa die Stadt Hamm, wo es auch Kontaktbeschränkungen für den privaten Raum* gibt. Seit dem 19. März gilt auch im Märkischen Kreis eine neue Allgemeinverfügung, die besagt, dass die für den öffentlichen Raum vorgesehenen Kontaktbeschränkungen auch im Privatbereich gelten*.

Was gilt für Treffen im privaten Raum? Neue Corona-Schutzverordnung ab Montag (29. März)

Die neue Corona-Schutzverordnung, die in NRW ab dem 29. März gelten soll, ist noch nicht veröffentlicht. Es ist aber davon auszugehen, dass sich an dem Passus zu den Kontaktbeschränkungen in der Formulierung nichts ändern wird.

Klar ist jedoch, dass NRW angesichts der steigenden Inzidenz die Notbremse ziehen wird. Friseure müssen nicht schließen, da der erste Öffnungsschritt nicht betroffen ist. *Ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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