Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz

Große Kartenrunde trotz Corona: Es hagelt Anzeigen für ungehorsame Spieler

Karten spielen trotz Corona-Lockdown? In großer Runde ist das aktuell nicht erlaubt. Deshalb sieht sich ein Trupp an sturen Spielern nun Anzeigen ausgesetzt.

Herne - Bei einem Polizeieinsatz am späten Donnerstagabend wurden mehr als ein Dutzend Personen in einer Herner Gaststätte im Stadtteil Wanne-Eickel angetroffen. Die illegale Zusammenkunft hatte Folgen. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtHerne
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche51,41 km²
Einwohner156.449 (31. Dez. 2019)

Illegales Treffen trotz Corona-Lockdown: Karten-Runde in Wanne-Eickel aufgelöst

In der derzeit eigentlich geschlossenen Lokalität kamen insgesamt 14 Männer im Alter zwischen 41 und 62 Jahren zu einem gemeinsamen Treffen sowie zum gemeinsamen Kartenspielen zusammen. Dabei trugen die aus verschiedenen Städten angereisten Personen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten sich nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen.

Das illegale Treffen wurde durch die Einsatzkräfte aufgelöst. Auf die Männer und den Veranstalter, welcher den Zugangsschlüssel nach eigenen Angaben vom Eigentümer erhalten hatte, kommt jetzt eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz zu. 

Kneipen und Friseursalons: Illegale Aktivitäten während des Corona-Lockdowns

Das ist nicht der einzige Fall: Schon seit Ende Januar hat die Polizei ein Lokal in der Bochumer Innenstadt im Visier. Dort solle vor allem an den Wochenenden reges Treiben herrschen, hatten Zeugen berichtet. Zivilpolizisten legten sich auf die Lauer. Dabei bemerkten die Beamten mehrere hochwertige Autos, die in der Nähe der Gaststätte parkten.

Eine Runde mit mehr als einem Dutzend Spielern hat sich dem Infektionsschutzgesetz widersetzt. Das hat Folgen.

In Schwerte hat die Polizei einen illegalen Friseursalon hochgenommen. 20 Personen waren da, als die Beamten zugriffen. Und die abgeschnittenen Haare waren nicht das einzige Vergehen. Doch Rapper versuchten sich noch mit einem Video zu profilieren.

Rubriklistenbild: © Polizei Bochum

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