Viele Notfallseelsorger vor Ort

Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt nach Unfall mit Kleinbagger im Garten

Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt nach Unfall mit Kleinbagger im Garten
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Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt nach Unfall mit Kleinbagger im Garten

Bei einem Unfall im Kreis Gütersloh ist am Freitag ein zweijähriges Mädchen gestorben. Sie wurde von einem Kleinbagger überfahren.

[Update vom 10. April, 16.51 Uhr] Schloß Holte-Stukenbrock - Schlimme Tragödie mit einem Kleinkind in Nordrhein-Westfalen: Ein zweijähriges Mädchen soll in Liemke, einem Stadtteil von Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh, sie wurde von einem Kleinbagger überfahren und getötet, unzählige Hilfskräfte konnten nicht mehr helfen. Ein Familienangehöriger habe den Bagger auf einem privaten Grundstück gefahren, bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber dpa.

StadtSchloß Holte-Stukenbrock
LandkreisGütersloh
Einwohner26.872 (31. Dez. 2019)

Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt nach Unfall mit Kleinbagger im Garten

Um 18.25 Uhr erreichte der Notruf die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh, sofort wurden zwei in der Doppelstadt stationierte Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof alarmiert. Ferner eilten die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zu der Unfallstelle an der Rieger Straße, umgehend wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph 13 an die Unglücksstelle beordert.

Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt nach Unfall mit Kleinbagger im Garten

Vor Ort kam für das Kleinkind aber jede Hilfe zu spät. Mehr als eine halbe Stunde lang hatten die medizinischen Einsatzkräfte um das Leben des Kindes fieberhaft gerungen – vergebens. Vor Ort nahmen Beamte der Kriminalpolizei ihre Ermittlungen auf. Ersten Angaben zufolge war es zu dem tragischen Unglück bei Arbeiten im Garten gekommen. Die Polizei sperrte den Einsatzort weiträumig ab, in der Stadt verbreitete sich die schlimme Nachricht noch am Abend wie ein Lauffeuer.

Tragisches Unglück in NRW: Mädchen (2) stirbt - viele Notfallseelsorger vor Ort

Die Einsatzkräfte konnten lediglich die Angehörigen betreuen, unter Leitung von Monsignore Wolfgang Bender wurden weitere Teams an die Einsatzstelle gerufen. Feuerwehr- und Notfallseelsorger kümmerten sich um die Psycho-Soziale Unterstützung der Geschwister, Eltern, Großeltern und anderen Angehörigen.

Aber auch die Einsatzkräfte wurde nach ihrem Abrücken vom Einsatzort noch weiter betreut, um das Geschehen verarbeiten zu können. Vor Ort war auch der Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh, Pastor Marco Beuermann aus Rheda.

Auf dpa-Nachfrage teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit, dass ein Strafverfahren eingeleitet worden sei. Angaben zum Unfallhergang und den Beteiligten machte er nicht. 

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