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Erst Tornado, jetzt Betrüger: Paderborn warnt vor falschen Spendensammlern

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Von: Simon Stock

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Erst der Tornado, jetzt Betrüger: Die Stadt Paderborn warnt vor falschen Spendensammlern, die die Hilfsbereitschaft nach den verheerenden Schäden ausnutzen.

Paderborn - Betrüger versuchen, die Hilfsbereitschaft der Menschen nach dem verheerenden Tornado in Paderborn auszunutzen. Sie sammeln illegal Spenden für die Opfer ein - vorgeblich im Namen der Stadt Paderborn. Davor warnt Paderborn auf der städtischen Internetseite.

StadtPaderborn
Fläche179,4 km²
Einwohner151.864 (31. Dez. 2020)

Tornado in Paderborn: Stadt warnt vor Betrügern

Dort heißt es: „Die Stadt Paderborn steckt ausdrücklich nicht hinter Spendenaufrufen, die derzeit in den sozialen Netzwerken, beispielsweise auf Facebook, kursieren. Hier versuchen Unbekannte, die aktuelle Lage für sich zu nutzen und schnell an Geld zu kommen.“

Die Paderborner Polizei bestätigte eine entsprechende Strafanzeige gegen die unbekannten Spendensammler. „Wir haben Ermittlungen aufgenommen“, sagte ein Sprecher. Er verwies wie zuvor die Stadt auf den falschen Spendenaufruf: Die mutmaßlichen Betrüger nutzen demnach dafür die Internet-Plattform GoFundMe.com.

Unter dem Titel „Tornado in Paderborn NRW“ steht dort zu lesen: „Hallo, wir sind Orkan in Deutschland und wir sammeln im Auftrag von der Stadt Paderborn Geldspenden für die betroffenen Personen (...).“ Derzeit laufen in der am stärksten vom Tornado am Freitag (20. Mai) betroffenen Stadt die Aufräumarbeiten. Das Ausmaß des Schadens in der Innenstadt von Paderborn wird dabei erst allmählich deutlich. Auch Lippstadt wurde schwer vom Tornado getroffen.

Tornado in Paderborn: Betrüger wollen 10.000 Euro sammeln

Die Plattform ist populär, um Spenden einzusammeln. Es gab aber immer wieder Versuche, falsche Aufrufe dort zu platzieren. Am Nachmittag teilte die Polizei dann mit, dass sie Ermittlungen „wegen des Verdachts des Betruges“ aufgenommen habe.

Die Stadt betonte ausdrücklich, dass diese Kampagne, mit der 10.000 Euro gesammelt werden sollten, nicht von ihr stammt. „Die Stadt Paderborn betont ausdrücklich, dass sie weder online noch analog zu Spendensammlungen aufgerufen hat“, heißt es weiter auf der Website der Stadt. Der Appell: „Bitte seien Sie vorsichtig im Umgang mit Spendenaufrufen im Zusammenhang mit dem Tornado vom Freitag.“

Die Polizei rate immer wieder dringend, für Spenden nur offizielle Stellen zu nutzen. „Im Internet gibt viele Kriminelle, Betrüger, Fakes und Scharlatane“, ergänzte der Polizeisprecher.

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