Zwei Schichten schlachten, die dritte muss putzen

Nach Schließung im Sommer: Tönnies wieder bei 70 bis 75 Prozent

Das von der Firma Tönnies zur Verfügung gestellte Foto zeigt Mitarbeiter, die an ihren Arbeitsplätzen von Plexiglasscheiben voneinander getrennt von Tönnies geschlachtete Schweine im Stammwerk des Betriebes zerlegen.
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Das von der Firma Tönnies zur Verfügung gestellte Foto zeigt Mitarbeiter, die an ihren Arbeitsplätzen von Plexiglasscheiben voneinander getrennt von Tönnies geschlachtete Schweine im Stammwerk des Betriebes zerlegen.

Der Fleischkonzern Tönnies hat nach der Schließung des Betriebs in Rheda-Wiedenbrück wegen der Corona-Pandemie jetzt wieder 70 bis 75 Prozent seiner alten Schlachtkapazitäten erreicht.

Rheda-Wiedenbrück - Wegen hoher Infektionszahlen unter den Mitarbeitern musste das Unternehmen von Mitte Juni bis Mitte Juli pausieren. In Absprache mit den Behörden wurde der Betrieb dann zuerst mit einer Schicht hochgefahren. Seit Anfang August durfte Tönnies auch eine zweite Schicht einsetzen. Voraussetzung war die Umsetzung eines verschärften Hygienekonzepts, der Einbau neuer Filtertechnik und trennende Plexiglasscheiben zwischen den Arbeitern. Eine dritte Schicht schlachtet nicht, sondern reinigt den Betrieb.

Clemens Tönnies konnte die Kapazität seines Schlachtbetriebs auf drei Viertel der Ursprungskapazität steigern.

Vor der Corona-Krise durfte Tönnies als größter deutscher Fleischkonzern allein am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück bis zu 30 000 Schweine am Tag schlachten. Dieser Rahmen aber wurde nicht ausgeschöpft. Je nach Marktlage waren es nach Konzern-Angaben zwischen 20 000 bis 25 000 Tiere.

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