Fassadenaufzug hatte sich gelöst und war frontal in Auto geprallt

Tödlicher Unfall in Menden am 9. August: Gutachten zur Ursache liegt jetzt vor

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Menden - Die Ermittlungsarbeit zum tödlichen Unfall auf der B233 in Menden vom 9. August 2018, bei dem sich ein Fassadenaufzug vom Zugfahrzeug gelöst hatte und frontal in das Auto einer 32-jährigen Frau aus Schwerte geprallt war, die noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag, wird sehr akribisch betrieben. Ein Unfall-Rekonstruktionsgutachten spielt dabei die zentrale Rolle. Der Gutachter hat jetzt seine vorläufige Expertise zum Hergang vorgelegt.

Das bestätigte Polizeioberkommissar Marcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, am Montag auf Anfrage unserer Redaktion.

Allerdings brachte das Gutachten kaum neue Erkenntnisse: "Nach vorläufigem Stand der Dinge sind mehrere Ursachen denkbar, die den Unfall ausgelöst haben. Der Gutachter muss noch weitere Untersuchungen vornehmen, um zu einer abschließenden Beurteilung kommen zu können. Ein entsprechendes Folgegutachten ist in Auftrag gegeben worden", sagte Dilling.

Damit einher ginge erneut eine Bearbeitungsdauer von mutmaßlich mehreren Wochen.

Details dazu, welche weiteren Untersuchungen konkret jetzt noch seitens des Gutachers angestellt werden müssten, wollte Dilling nicht nennen.

Der tragische Unfall auf der Gruländer Straße (B233), die Langschede im Kreis Unna mit dem Iserlohner Norden verbindet, hatte am 9. August große Betroffenheit ausgelöst.

Vom Klein-Lkw eines Unternehmens für Fassaden-, Fenster- und Türenbau aus dem Kreis Unna hatte sich der Fassadenaufzug gelöst und war in das Auto der Schwerterin gekracht, die tödlich verletzt wurde. Der Unfallfahrer hatte einen Schock erlitten.

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