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Tödlicher Unfall auf der A33: Opel kracht in Baustelle - Fahrer aus Auto geschleudert

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Von: Daniel Großert

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Tödlicher Unfall auf der A33 bei Paderborn: Ein Opel krachte in eine abgesperrte Baustelle. Der Fahrer wurde aus seinem Auto geschleudert.

Update vom 4. November, 13.19 Uhr: Die Identität des Autofahrers, der in der Nacht zu Mittwoch auf der A33 bei Paderborn ums Leben gekommen ist, ist geklärt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke.

AutobahnA33
Länge115,5 km
Eröffnung1966

Die bisherigen Erkenntnisse der Polizei deuten darauf hin, dass der Mann, der bei dem schweren Unfall aus seinem Opel Astra herausgeschleudert wurde, nicht angeschnallt war. „Die Ermittlungen hinsichtlich der Klärung des Unfallhergangs dauern weiter an“, erklärte die Polizei.

Tödlicher Unfall auf der A33 bei Paderborn: Opel kracht in Baustelle

[Erstmeldung] Paderborn - Auf der A33 bei Paderborn (NRW) hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein schrecklicher Unfall ereignet. Ein Mann kam dabei ums Leben. Polizisten machten die schreckliche Entdeckung auf der Autobahn.

Wie die Autobahnpolizei Bielefeld am Mittwochmorgen mitteilte, hatte eine Streifenwagenbesatzung gegen 1.30 Uhr auf der A33 in Fahrtrichtung Bielefeld im abgesperrten Bereich der Baustelle an der Ausfahrt Paderborn-Zentrum einen stark beschädigten Opel Astra. Als die Beamten die Unfallstelle auf der Autobahn absuchten, entdeckten sie etwa 20 Meter von dem Auto entfernt eine leblose Person.

„Aufgrund der Verletzungen ist davon auszugehen, dass es sich bei dem männlichen Leichnam um einen Fahrzeuginsassen handelte“, erklärte die Polizei. Anhand der Spurenlage sei davon auszugehen, dass der Opel verbotenerweise in den Baustellenbereich auf der A33 in Fahrtrichtung Osnabrück gefahren war. Dort sei der Wagen aus noch unbekannten Gründen gegen die Leitplanken gestoßen und ins Schleudern gekommen.

Tödlicher Unfall auf der A33 bei Paderborn: Mann aus Auto geschleudert

Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer dabei aus dem Auto geschleudert. Der Mann verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Seine Identität steht laut Polizei noch nicht fest.

Die Polizei leitete direkt Suchmaßnahmen nach eventuellen weiteren Fahrzeuginsassen ein, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Weitere Personen wurden aber nicht gefunden.

Die Staatsanwaltschaft zog zur Klärung des Unfallhergangs einen Sachverständigen hinzu. Für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme musste die A33 bei Paderborn in beiden Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

In der vergangenen Woche gab es einen tödlichen Unfall auf der B54 im Sauerland: Ein Audi krachte frontal in einen Lkw, der Fahrer des Autos starb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war mehr als 17 Stunden lang voll gesperrt. Auf der A44 wurde ein Fußgänger von einem Lkw erfasst. Der 36-jährige Mann kam ums Leben.

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