An der deutsch-niederländischen Grenze

Nach Utrecht-Schüssen und Festnahme: Weiter Kontrollen der Bundespolizei

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[Update 21.27 Uhr] Kleve - Die Bundespolizei hat ihre Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze wegen der Schüsse von Utrecht auch am Abend zunächst weiter aufrechterhalten. "Wir haben unsere Maßnahmen noch nicht zurückgefahren", sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Kleve am Montag. Kontrolliert werde an Straßen und in Zügen. Unmittelbar zuvor hatte die Polizei in Utrecht bekanntgegeben, den mutmaßlichen Täter gefasst zu haben.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um den 37-jährigen Gökmen T. - einen gebürtigen Türken. Der Hauptverdächtige werde nun vernommen. Bei der Bundespolizei in Kleve waren am Montag alle verfügbaren Kräfte im Einsatz. 

Es gelte zu verhindern, dass "diese Person oder diese Personen unkontrolliert nach Deutschland einreisen", hieß es. Ein Schwerpunkt der Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen war die Autobahn 3. 

Das Augenmerk richtete sich auch auf andere Autobahnen, Bundesstraßen und Grenzübergänge zu den Niederlanden. Richtige Kontrollstellen gab es den Angaben zufolge aber nicht. 

Einsatzkräfte würden verdächtige Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr herausziehen und überprüfen. 

Bei dem Angriff in Utrecht - etwa 75 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze - waren drei Menschen getötet worden. Fünf weitere wurden nach Polizeiangaben verletzt, drei davon sollen sich in ernstem Zustand befinden. Über das Motiv des Täters wurde zunächst weiter gerätselt.

Alle aktuellen Entwicklungen aus Utrecht finden Sie in unserem News-Ticker.

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