Fahrt endet bei Kamen/Bergkamen

Auf der A2: Schweinetransporter fast fünf Tonnen zu schwer -Verdacht gegen Firmenchef

Ende der Fahrt für einen Tiertransporter auf der A2. Die Autobahnpolizei stoppte den deutlich mit Schweinen überladenen Lkw bei Kamen/Bergkamen. 
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Ende der Fahrt für einen Tiertransporter auf der A2. Die Autobahnpolizei stoppte den deutlich mit Schweinen überladenen Lkw bei Kamen/Bergkamen. 

Die Fahrt dieses Schweinetransporters endete auf der A2 bei Kamen/Bergkamen: Die Autobahnpolizei hielt den Lkw an, da er deutlich überladen wirkte. Volltreffer! Auf einer geeichten Waage in Bönen bestätigte sich der Verdacht. Im Laufe der Kontrolle stellten sich noch weitere Probleme heraus - nicht nur für den Fahrer, sondern auch für den Spediteur.

  • Auf der A2 bei Kamen/Bergkamen hat die Polizei einen überladenen Tiertransporter gestoppt
  • Der brachte fast fünf Tonnen zu viel auf die Waage, wie sich in Bönen herausstellte
  • Der Fahrer hatte keine gültige Qualifikation - und auch gegen den Spediteur wird ermittelt

Ein Tiertransporter auf der A2 schien der Autobahnpolizei am Montag gegen 8.50 Uhr deutlich überladen. Deshalb stoppten die Beamten das Fahrzeug auf der A2 bei Kamen/Bergkamen, wie die Polizei Dortmund erst am Freitag mitteilte.

Zunächst lotsten sie den Lkw dann zu einer geeichten Lkw-Waage nach Bönen. Und dort bestätigte sich der erste Eindruck: "Der auf drei Etagen mit einer dänischen Schweinerasse beladene 40-Tonner war um mehr als 4,6 Tonnen überladen", so die Polizei.

Auf der A2 bei Kamen/Bergkamen: Fahrer des Tiertransporters uneinsichtig

Der Fahrer aus Petershagen zeigte sich im Gespräch mit der Polizei wenig beeindruckt von dem Vorwurf, zu viele Tiere aufgeladen und das zulässige Gesamtgewicht überschritten zu haben. Außerdem konnte der Mann keine gültige Berufskraftfahrer-Qualifikation vorweisen.

Um für die Tiere den Aufenthalt in dem Transporter nicht unnötig zu verlängern, konnte der 47-Jährige die 50 Kilometer weite Fahrt mit dem Ziel Gelsenkirchen fortsetzen. Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer und auch gegen den Spediteur. 

Überladener Tiertransporter gestoppt: Verdacht, dass Firmeninhaber illegal höheren Gewinn erzielen wollte

Bei dem Firmeninhaber besteht laut Polizei der Verdacht, durch die Überladung Zeit und Personal eingespart zu haben, um illegal einen höheren Gewinn zu erzielen. 

In diesem Fall droht die "Einziehung von Tat-Erträgen" in Höhe der eingesparten Frachtkosten (etwa 1150 Euro), heißt es weiter zu den möglichen Konsequenzen. 

Ebenfalls auf der A2 ist kürzlich ein Tiertransporter in ein Stauende gekracht. Der Lkw-Fahrer und ein Feuerwehrmann wurden dabei verletzt.

Auch ein schrecklicher Unfall ereignete sich an der A1 bei Hamm-Bockum/Werne: Als ein Transporter mit 85 Schweinen an der A1 umkippte, starben 17 Tiere. -eB

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