1. wa.de
  2. NRW

Kutschaty: Russlands Krieg gegen Ukraine „nicht auf Schulhöfe tragen“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Der NRW-SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty hat davor gewarnt, den russischen Krieg gegen die Ukraine in die deutsche Gesellschaft und „auf die Schulhöfe“ zu tragen.

Düsseldorf - Die in Deutschland lebenden Russinnen und Russen seien „nicht verantwortlich für die kriegerische Auseinandersetzung, die (Präsident) Wladimir Putin angezettelt hat“, sagte Thomas Kutschaty am Dienstag nach einer Sondersitzung der SPD-Landtagsfraktion in NRW, deren Chef er ist. In ihr hatte sie sich mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt.

„Das ist ein Angriffskrieg von Wladimir Putin. Es ist keine Kriegserklärung des russischen Volks an die Ukraine“, betonte Kutschaty. Der Krieg sei auch eine humanitäre Katastrophe. „Wir sind auch bereit, große Hilfsbereitschaft auch in Nordrhein-Westfalen zu zeigen“, sagte der SPD-Politiker. „Wir machen die Arme weit auf für alle, die aus der Ukraine fliehen müssen und in NRW Zuflucht brauchen.“

An der Fraktionssitzung nahm auch die Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, Iryna Shum, teil. „Die Hilfsbereitschaft hier ist riesig“, sagte sie und dankte für die Solidarität und Unterstützung. Es sei noch zu früh, Zahlen zu ankommenden Flüchtlingen zu nennen. Viele Ukrainer hätten Verwandte in NRW. In den nächsten Tagen sei noch nicht mit einem großen Zustrom zu rechnen, sagte Shum. Der polnische Generalkonsul Jakub Wawrzyniak sagte, derzeit kämen im ukrainischen Nachbarland Polen viele Flüchtlinge noch bei Freunden und Familien unter.

Auch interessant

Kommentare