Das erwartet den Bleifuß jetzt

"Ich hatte Termindruck": Raser mit 100 km/h zu viel erwischt

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Symbolfoto

Meschede/Arnsberg - Einer Zivilstreife der Polizei ist am Mittwochmorgen ein wahrer Bleifuß ins Netz gegangen. Ein 50-Jähriger war auf der A46 mit bis zu 100 km/h mehr als erlaubt unterwegs - und hatte eine eine Ausrede parat. 

"Nach wie vor handelt es sich bei zu hoher Geschwindigkeit um den Killer Nr. 1 auf unseren Straßen. Ein 50-jähriger Briloner scheint die Botschaft noch nicht verstanden zu haben", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei. 

Eine Zivilstreife des Verkehrsdienstes fuhr demnach am Mittwoch um 9.10 Uhr auf der A46 in Richtung Arnsberg. Dabei wurden die Beamten auf einen schnell fahrenden BMW aufmerksam und folgten dem Auto. 

"Im Bereich der Abfahrt Wennemen mussten sie dem BMW mit 172 km/h hinterher eilen. Erlaubt sind hier 100 km/h. Im Tunnel selbst lasen die Polizisten auf ihrem Tachometer 180 km/h ab. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Tunnel beträgt 80 km/h", berichtet die Polizei. 

Bußgeld, Punkte und Fahrverbot

Der 50-Jährige hatte aber auch eine Ausrede parat: Bei der anschließenden Kontrolle in Arnsberg-Uentrop gab der Mann nach Polizeiangaben an, unter Termindruck zu stehen. "Glücklicherweise musste der Mann seine Raserei nicht mit dem Leben bezahlen. Ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot sollten ihn jedoch an sein gefährliches Fahrverhalten erinnern", so die Polizei.

Laut Bußgeldkatalog erwarten den Briloner nun 600 Euro Strafe, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.

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