Tagebau fordert neues Opfer

Für "Schumi-Kartbahn" gibt es kein Ersatz

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Kerpen - Der Braunkohletagebau Hambach fordert ein neues Opfer: Die berühmte Kartbahn, auf der die Ex-Formel 1-Piloten Michael und Ralf Schumacher ihre Karriere begonnen haben. 

Nachdem kein Alternativstandort gefunden wurde, laufe jetzt alles auf ein ersatzloses Aus für die Bahn hinaus, sagte ein Sprecher des Tagebaubetreibers RWE Power am Mittwoch. 

"Jetzt geht es um den Kauf des Geländes und um die Terminierung der Übergabe der Rennstrecke an uns." Der "Express" hatte zuerst berichtet. 

Der sogenannte "Erftlandring" habe schon bei der Genehmigung des Tagebaus 1977 innerhalb der Abbaugrenzen gelegen. "Es war klar, irgendwann kommt der Tagebau. Man hat ja auch jahrelang nach einem neuen Standort gesucht", sagte der Sprecher. 

Die Stadt Kerpen erklärte, dass alle bisherigen Möglichkeiten geprüft worden seien - aber ohne Erfolg. - dpa

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