Zwei Monate zu früh

Sie suchten die Allerheiligenkirmes: Polizei muss vier junge Sauerländer nach Hause schicken

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Soest/Marsberg - Diese vier Jungs waren deutlich zu früh dran: Die Soester Polizei musste in der Nacht zu Mittwoch vier junge Männer aus Marsberg im Sauerland enttäuschen. Sie waren auf der Suche nach der Allerheiligenkirmes - mitten im September.

Wie die Polizei mitteilt, war der Polizeibeamte Daniel Mosch, der in seiner Freizeit das Soester "Jägerken", also die Symbolfigur der Allerheiligenkirmes, darstellt, um 1.20 Uhr mit seiner Streifenpartnerin in der Soester Innenstadt unterwegs. 

"In der Nähe des Marktplatzes trafen sie, in der ansonsten leeren und ruhigen Innenstadt, auf eine Gruppe von vier jungen Männern aus Marsberg. Diese waren auf der Suche nach der Soester Allerheiligenkirmes", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Sie hatten nach eigenen Angaben in sozialen Netzwerken gelesen, dass diese vom 7. bis 11. stattfinden sollte. Dabei hatten sie aber offenbar den Monat übersehen. 

Zum Glück trafen sie mit Mosch einen wahren Kirmesexperten: "In Polizeiuniform kam die Identifikationsfigur der Soester Kirmes auch in einer Septembernacht zum Einsatz", berichtet die Kreispolizeibehörde Soest. Also erklärte Daniel Mosch den verblüften Männern, dass die Kirmes immer im November sei, es viel zu warm für die Kirmes sei und die Kirmes niemals auf einem Dienstag stattfinde. 

"Dankbar für die Erklärung und enttäuscht, die Fahrt nach Soest umsonst gemacht zu haben, traten die vier Sauerländer den Heimweg an", heißt es in der Mitteilung. Sie versprachen jedoch, im November erneut den Weg nach Soest anzutreten - dann werden sie die Kirmes ganz bestimmt auch ohne Hilfe finden.

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